Dortmund: Türkischer Händler gefesselt und tot in Garage entdeckt

Ein türkischer Geschäftsmann wurde in Dortmund gefesselt und leblos in seiner Garage gefunden. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Bild berichtet, dass es sich bei den Tätern um „Räuber“ handeln soll. Woher die Zeitung das weiß, bleibt unklar, da nach Informationen der Staatsanwaltschaft und Polizei die „Hintergründe des Verbrechens“ noch ungeklärt sind.

Die Dortmunder Mordkommission ermittelt. (Foto: Flickr/ Schriftzug Polizei by Marco CC BY 2.0)

Die Dortmunder Mordkommission ermittelt. (Foto: Flickr/ Schriftzug Polizei by Marco CC BY 2.0)

Die Polizei in Dortmund hat am Donnerstagabend die Leiche des türkischen Geschäftsmanns Ulvi Kazmacıoğlu in der Garage seines Kosmetikgeschäfts gefunden, berichtet die Zeitung Posta. Die Hände des 44-Jährigen waren gefesselt. Über den Tathergang gibt es derzeit keine Erkenntnisse. Die Mordkommission in Dortmund habe den Fall übernommen. Die Hintergründe der Tat sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt unklar.

Die Polizei Dortmund meldet:

„Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 44 Jahre alt gewordenen Familienvater aus Dortmund. Der Verstorbene ist türkischer Staatsangehöriger und betrieb in Dortmund das Fachgeschäft Dream Cosmetics für Friseurbedarf und Kosmetikartikel. Er wurde am heutigen Morgen in einer Garage in einem Hinterhof in der Dortmunder Nordstadt von seiner 33 Jahre alten Angestellten aufgefunden. In der von ihm angemieteten Garage lagerte der Verstorbene u. a. Ware. Die Auffindesituation, insbesondere die Tatsache, dass der Verstorbene gefesselt war, deutet auf ein Kaptialverbrechen hin. Die genaue Todesursache soll im Rahmen einer Obduktion geklärt werden. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Spurensicherungsmaßnahmen dauern zur Zeit noch an.“

Der Bild-Reporter Andreas Wegener hat am frühen Morgen von der Spurensicherung berichtet und war vor Ort. Er hat ein kurzes Video per Twitter ins Netz gestellt, in dem am Tatort zwei Polizisten zu sehen sind.

Ein Twitter-Nutzer hat unter den Tweet von Wegener einen irritierenden Tweet gepostet. Dort heißt es in Bezug auf die beiden Polizisten im Video: „Die beiden wissen bestimmt mehr.“

Der Staatsanwaltschaft Henner Kruse sagte der Bild: „Von den Tätern fehlt noch jede Spur, die Hintergründe des Verbrechens sind völlig unklar.“

Umso eigenartiger sind diese Passagen des Zeitungsartikels: „Die Räuber hatten den Geschäftsmann am Mittwochabend abgepasst, als er mit seinem roten Mercedes Viano zum Lager fuhr, um Nachschub zu holen. Am Donnerstagmorgen wollte er zum Markt nach Bergkamen fahren. Möglicherweise versuchten die skrupellosen, Geld zu erpressen. Sie banden ihm mit Paketband die Hände zusammen, schlugen ihm mehrfach ins Gesicht.“

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.