CDU-Politikerin: „Peter Tauber besucht Islamisten, billigt rechtsradikale Türken in der CDU“

Die CDU-Politikerin Madlen Vartian - bekannt geworden durch eine Hass-Mitteilung gegen Muslime in Deutschland - erhebt schwere Vorwürfe gegen den CDU-Generalsekretär Peter Tauber. Dieser billige „rechtsradikale türkische CDU-Mitglieder“. Zudem würden sich hochrangige CDU-Funktionäre regelmäßig mit Islamisten treffen.

Das CDU-Mitglied Madlen Vartian erhebt schwere Vorwürfe gegen den CDU-Generalsekretär Peter Tauber. (Screenshot)

Das CDU-Mitglied Madlen Vartian erhebt schwere Vorwürfe gegen den CDU-Generalsekretär Peter Tauber. (Screenshot)

Die CDU-Politikerin Madlen Vartian hetzt auf Facebook gegen Muslime. (Screenshot)

Die CDU-Politikerin Madlen Vartian hetzt auf Facebook gegen Muslime. (Screenshot)

Die CDU-Politikerin Madlen Vartian hatte zuvor in einer Facebook-Mitteilung hasserfüllte Kommentare gegen sunnitische Türken, Araber und Kurden veröffentlicht. Nun legt sie in einem offiziellen Schreiben, welches ebenfalls auf Facebook veröffentlicht wurde nach.

Vartians Schreiben ist auf ihrer Facebook-Seite abrufbar – eine Kritik (in fett Vartians Behauptungen, können auf Ihrer Facebook-Seite verifiziert werden)

„Offenbar angetrieben von türkischen Hetz-Medien und unreflektiert aufgegriffen von Teilen der deutschen Medienlandschaft tobt schon seit Tagen in den sozialen Netzwerken eine denunziatorische Kampagne die sich gegen meine Person , gegen den Christlich-Alevitischen Freundeskreis der CDU (CAF), dem ich jahrelang als Sprecherin vorstand, und der armenischen Gemeinschaft Deutschlands, der ich angehöre: Vartian betreibt an dieser Stelle eine bewusste Schuldumkehr. Sie hatte geschrieben, dass sie eine Trennung zwischen moderaten und extremistischen sunnitischen Türken, Arabern und Kurden ablehnt. „Im wahrsten Sinne des Wortes wächst kein Gras, wo dieses Pack lebt (…) Die gekauften Hunde in Europa mögen für dieses Pack bellen wie sie wollen!“, so Vartian. Kritisiert haben die Medien ausschließlich diese Worte, die als Hetze einzustufen sind. Niemand hat die armenische Gemeinschaft im Ansatz erwähnt.

„Wer sich mit der Thematik befasst, erkennt sofort, dass meine Aussage keine Generalisierung darstellt, sondern gerade im Gegenteil eine Differenzierung der islamischen Welt (Schiiten, Sunniten u.a.) vornimmt und den Täterkreis sog. ,islamistischer‘ Taten, den ich mit scharfen aber zutreffenden Bezeichnungen versehe, offenkundig eingrenzt. Bei diesem Täterkreis handelt es sich überwiegend um Organisationen/Richtungen wie ISIS, Al-Kaida, Al-Nusra, der Salafismus und Wahabismus, die sich allesamt – und darauf muss ich hinweisen – als Ausprägungen eines Teils des Islams, nämlich des sunnitischen Islams verstehen“: Diese Argumentation entbehrt jeder Grundlage. Es gibt auch anti-deutsche Hetzer, die die zahlreichen rechtsradikalen Anschläge auf Moscheen und Flüchtlingsheime als Vorwand nehmen, um alle Deutschen als „Nazis“ zu diffamieren. Vartians Denkstrukturen folgen dieser Linie. Hinzu kommt: Extremisten finden sich auch bei Schiiten oder Buddhisten – siehe Myanmar.

„Mit meinem Statement weise ich bewusst auf eine Kontinuität von Gewalt, Verachtung und Terror gegenüber Christen hin“: Es gibt vor allem einen fließenden Übergang von Wortgewalt zu Tatgewalt. Mit der Wortgewalt ist Frau Vartian in Erscheinung getreten.

„Der Hass auf Christen beginnt aber nicht erst mit einem Brandanschlag oder einem Mord, sondern vielmehr durch die stillschweigende Duldung und damit zugleich Billigung eines Alltagsrassismus als Ausdruck einer tiefsitzenden Verachtung für die christlichen Werte und das christliche Erbe“: So sieht es aus. So beginnt auch der Hass auf Muslime unter anderem mit den Worten „Im wahrsten Sinne des Wortes wächst kein Gras, wo dieses Pack lebt“.

„Diese Aussagen, die ich verkürzt und zugespitzt über meinen Facebook-Account veröffentlicht habe, gefallen naturgemäß denjenigen nicht, die ihrerseits aus political correctness das Problem des Christenhasses ausblenden und sich einer Weichspülromantik vom Zusammenleben von Christen und Muslimen – auch in Deutschland – hingeben“: Das Gegenteil von Zusammenleben ist Krieg. Deutschland ist weder Saudi-Arabien noch der Iran und Konflikte sollten nicht importiert werden. Hier stilisiert sich Vartian erneut als Opfer einer angeblichen Kultur der „Political Corectness“. An den Muslimen in Deutschland wurde kein einziges gutes Haar gelassen. Sie werden nach wie vor durch den Dreck gezogen, aber Frau Vartian beschwert sich über „Political Corectness“.

„Hierzu zählen offenbar auch Teile der CDU. Denn würden sie den „Werten die, die CDU ausmachen“ ( Peter Tauber) tatsächlich folgen, hätten sie längst rechtsradikale türkische CDU-Mitglieder (sog. „Graue Wölfe“) aus der Partei ausgeschlossen und Aufwartungsbesuche bei Islamisten (u.a. der „Milli Görüs“) und Rechtsradikalen („Türk Kültür Ocagi Brühl“) unterlassen“: An dieser Stelle wird es besonders brisant. Frau Vartian ist Rechtsanwältin und muss nun die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis setzen, wer diese rechtsradikal-türkischen Mitglieder der CDU sind? In welchem Verhältnis steht Peter Tauber zu diesen Rechtsradikalen und Islamisten? Um welche Art von Aufwartungsbesuchen geht es?

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