Frust in Trabzon findet kein Ende

Während an der Schwarzmeerküste spätestens nach der Niederlage gegen Konyaspor (1:2) am Freitag von einer sportlichen Krise die Rede ist, klagt der Trabzonspor-Vorstand weiterhin über die Schiedsrichterleistungen. Diesbezüglich meldet sich nun auch Gremium-Vorsitzender Ali Sürmen zu Wort.

Drei Niederlagen in Folge gab es in der Sardellenstadt schon lange nicht mehr. Im Gegenzug dazu steigt weiterhin die Unzufriedenheit des Trabzonspor-Vorstandes über die Schiedsrichterleistungen. Nachdem sich Fifa-Referee Cüneyt Cakir nach der Derbyschlappe gegen Galatasaray (0:1) vor heimischer Kulisse im Fadenkreuz der Kritik befand, konnte aus Sicht der Vorstandsmitglieder um Präsident Ibrahim Haciosmanoglu & Co.  auch der Unparteiische Süleyman Abay nicht für die geforderte Gleichberechtigung auf dem Platz sorgen. „Die Benachteiligung unseres Vereins durch die Schiedsrichter hat die Grenzen in hohem Maße überschritten“, betont Ali Gürmen, Präsident des Gremiums, in klangvoller Manier.

Ignorante Handlungsweise vom Verband und der Schiedsrichterkommission

Laut Sürmen werden trotz der fatalen Fehler der Referees kaum Konsequenzen gezogen: „Die Leiter vom türkische Fußballverband (TFF) und der zentralen Schiedsrichterkommission (MHK) sind an einer Lösungsfindung kaum interessiert und zeigen dementsprechend kein Verantwortungsbewusstsein.“ Es sei natürlich nicht legitim, die gesamte Schuld für Niederlagen in die Schuhe der Schiedsrichter zu schieben. Jedoch setzt der Funktionär ein Augenmerk auf die Benotung von Abay, der für die Partie zwischen Trabzonspor und Konyaspor von der Schiedsrichterkommission einen unterdurchschnittlichen Wert von 7,4 Punkten zugerechnet bekam.

Mehr psychische Unterstützung

Daraus resultierend müsse sich der Verband dazu verpflichtet fühlen, den psychischen Zustand der Unparteiischen zu überprüfen, ob diese überhaupt in der Lage seien, die relevanten Punktspiele zu pfeifen. Schließlich habe Trabzonspor in der Sommerpause sehr viel Geld für einen guten Kader ausgeben. „Die Schiedsrichter dürfen mit solch gravierenden Fehlern unsere Zielsetzungen nicht beeinträchtigen, denn so ergeben die Investitionen für Neuverpflichtungen wenig Sinn“, so Sürmen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de

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