Türkisches Innenministerium: Mehr als 2000 PKK-Anhänger seit Juli getötet

Türkische Sicherheitskräfte sollen seit dem 22. Juli mehr als 2.000 PKK-Terroristen bei Operationen innerhalb der Türkei getötet haben. Damit einhergegangen seien in den vergangenen Monaten rund 2500 Terroranschläge. Das gab der türkische Innenminister Selami Altınok am Montag bekannt.

Der Selbstmordanschlag von Suruc am 20. Juli dieses Jahres hat dramatische Folgen für das Land. Innenminister Selami Altınok zog nun Bilanz. Mehr als 2000 PKK-Anhänger sollen bereits getötet worden sein. Gleichzeitig machte er deutlich, dass die Türkei ihren rigiden Kurs gegen die Terrororganisation PKK fortsetzen werde.

„Seit dem 22. Juli wurden insgesamt 2483 Terroranschläge in der Türkei verübt. Die Gendarmerie und die Sicherheits- und Streitkräfte haben 4328 Operationen im Land durchgeführt, bei denen mehr als 2.000 Terroristen getötet wurden“, zitiert die türkische Zeitung Sabah Altınok.

Noch einmal stellte er Innenminister bei dieser Gelegenheit heraus, dass die Türkei es niemandem erlauben würde, ihrer Souveränität zu schaden. Bezüglich der Sicherheitsmaßnahmen, die für die kommenden Wahlen am 1. November getroffen wurden, sagte Altınok: „Zur Gewährleistung der Sicherheit bei der Wahl werden 385.000 Sicherheitskräfte, darunter 255.000 Polizisten und 130.000 Landstreitkräfte im Einsatz sein.“

Die Ausgangssperren in einigen Provinzen versucht Altınok wie folgt zu legitimieren: „Der Hauptgrund besteht darin, die Sicherheit zu gewährleisten und das Leben und Eigentum der Bürger zu schützen. Wir werden unsere Bürgerinnen und Bürger von den Terroristen fernhalten. Wir werden besondere Anstrengungen unternehmen, um unsere Bürger vor Verletzungen zu schützen.“

Die erneute Gewalt in der Türkei wure im Zuge eines Selbstmordanschlags 20. Juli in Suruc ausgelöst, bei dem Dutzende von Menschen getötet wurden (mehr hier). Die anschließende Ermordung von zwei Polizeibeamten in ihrem Haus brachte das Fass schließlich zum Überlaufen.

Die türkische Armee flog am Samstag erneut Luftangriffe gegen 17 PKK-Ziele im Nordirak. Das bestätigte der Generalstab auf seiner Website. Darin wurde auch bestätigt, dass  17 Stellungen der PKK zerstört worden seien.

 

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