Fenerbahce vs. Akhisar Belediyespor: Die Stimmen zum Spiel

Nach dem bitteren und ebenso unnötigen Punktverlust im Heimspiel gegen Akhisar Belediyespor, hadern die Protagonisten Fenerbahces mit sich selbst, während die Gäste dagegen große Euphorie versprühen. GazeteFutbol.de hat die Stimmen zum Spiel gesammelt.

Vitor Pereira, Trainer Fenerbahce:

„Das gesamte Team muss sich seiner Verantwortung bewusst sein. Eine Mannschaft, deren einziges Ziel der Gewinn der Meisterschaft ist und dazu auch noch im eigenen Stadion spielt, darf eine 2:0-Führung nicht mehr aus der Hand geben. Unser Gegner hat aus dem Nichts das 1:2 erzielt und ist durch unseren Fehler von den Toten auferstanden. Ich verstehe das nicht. Wie können solche erfahrenen Spieler, eine 2:0-Führung verschenken? Natürlich trage ich als Trainer die Hauptverantwortung für meine Mannschaft, aber wir üben jede Woche aufs Neue und kassieren nach wie Tore nach demselben Vorbild“. […]

„Wenn wir uns die Anzahl an hochkarätigen Torchancen anschauen, die wir in diesem Spiel haben liegen lassen, dann kommen wir auf vier, fünf, wenn nicht sogar sechs Stück, während unser Gegner dagegen gar keine hatte. Heute haben wir den Sieg wirklich selber verschenkt. Wir müssen jetzt noch härter arbeiten und dürfen keine derartigen Gegentore mehr kassieren“.

Ozan Tufan, Mittelfeldspieler Fenerbahce:

„Wir haben heute unter dem Stich, keine gute Leistung gezeigt. Dennoch möchte ich mich bei unseren Fans bedanken. Sie motivieren uns immer großartig und gemeinsam mit ihrer Unterstützung werden wir am Ende der Saison Meister werden!“

Cihat Arslan, Trainer Akhisar Belediyespor:

„Mit dem Punktgewinn in Kadiköy haben wir eine Menge Selbstbewusstsein zurückgewonnen. Nachdem wir zunächst gut in die Partie gestartet sind, haben wir nach dem ersten Tor von Fernandao die Kontrolle über unser Spiel verloren. In der Halbzeitpause haben wir unsere Fehler analysiert und uns noch einmal gegenseitig motiviert. Tatsächlich haben wir uns im zweiten Durchgang steigern können und haben schlussendlich den Ausgleich gemacht. Die letzten Minuten waren für mich wie ein Alptraum, denn Fenerbahce hätte jederzeit wieder treffen können“.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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