So feierten die Türken in Berlin!

Knapp 200 türkische Fans zitterten im Fanheim Türkiyemspor in Kreuzberg mit ihrer Nationalmannschaft mit. Und am Ende kannte der Jubel keine Grenzen.

Volles Haus am Kotti! Knapp 200 türkische Fans verfolgten das EM-Quali-Spiel zwischen der Türkei und Island im Fanheim Türkiyemspor in Kreuzberg. Auf drei Großbildschirmen wurde mitgefiebert, geschimpft, geklatscht und gesungen.

Als die erste Halbzeit abgepfiffen wurde (0:0), war die Stimmung gelöst – schließlich gab es Schützenhilfe aus Amsterdam, denn: Tschechien führte im Parallelspiel 2:0 gegen die Niederlande, die Türkei wäre also sicher in den Playoffs. “Wir gewinnen aber gegen Island noch 2:0″, war sich Timur Seker (26) aus Kreuzberg sicher.

Dann ging es in die zweite Halbzeit, begleitet mit “Türkiye”-Sprechchören. Island wurde stärker, die Kotti-Fans leiser. Dann Riesenjubel, als das Zwischenergebnis aus Lettland gegen Kasachstan eingeblendet wurde: Die Kasachen führten 1:0, ein Sieg der Türken und sie wären als bester Gruppendritter direkt für die EM qualifiziert – ohne Playoff-Umweg.

Doch die türkische Mannschaft tat sich schwer, agierte ungeduldig. Die Fans am Kotti wurden nervös, schimpften nach jedem Fehlpass. Minute 78, Aufregung nach dem Platzverweis für Türkeis Gökhan Töre! Die Stimmung kocht, jeder Zweikampf wird in der Schlussphase mitgelebt. Dann die Erlösung: Selcuk Inan trifft in der 88. Minute! Die direkte Qualifikation fast geschafft!

Nach langen letzten Minuten endlich der Abpfiff, die Türkei ist direkt für die EM qualifiziert, weil Kasachstan 1:0 in Lettland gewinnt! Und die Party kennt für die Berliner Türken keine Grenze! Mit Auto-Korsos wird bis in die Nacht gefeiert. Nur ein Vorgeschmack auf das, was bei der EM an Stimmung zu erwarten ist.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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