Tod am Atatürk Flughafen: Britische Journalistin erhängt in Damentoilette aufgefunden

Die ehemalige BBC-Journalistin und Mitarbeiterin der Vereinten Nationen, Jacqueline Sutton, wurde am Samstagabend tot in einer Damentoilette am Istanbuler Atatürk Flughafen aufgefunden. Die 50-Jährige war aus Heathrow angereist und wollte eigentlich weiter in den Irak. Aus ihrem Umfeld werden Zweifel an einem möglichen Selbstmord der Frau laut.

Jacky Sutton war am Samstagabend gegen 22 Uhr Ortszeit mit einer Maschine der Turkish Airlines in Istanbul gelandet. Gegen Mitternacht sollte es eigentlich weiter ins irakische Erbil gehen. Dort kam die Journalistin allerdings nie an.

Sutton soll ihren Weiterflug verpasst haben. Darauf hin hätten ihr Flughafenmitarbeiter erklärt, dass sie ein neues Ticket kaufen müsste. Wenig später sei sie dann von drei russischen Passagieren erhängt in einer Damentoilette des Atatürk Flughafens aufgefunden worden, so die britische Zeitung Daily Mail.

Die türkischen Behörden würden derzeit von einem Selbstmord ausgehen. Unter Kollegen regen sich derzeit allerdings erste Zweifel. Es sei unmöglich, dass Sutton sich selbst das Leben genommen hätte. So würde unter anderem Rebecca Cooke internationale Ermittlungen fordern.

Sudipto Mukerjee, Direktor bei den Vereinten Nationen, meldete sich ebenfalls via Twitter zu Wort. Auch für ihn sei die aktuelle Selbstmord-These nur schwer zu glauben.

Die Juristin Sejal Parmar sprach von verdächtigen Umständen.

Sutton galt als ausgewiesene Kennerin der Verhältnisse im Nahen Osten. Als Wissenschaftlerin unterstützte und förderte sie seit seit 2003 weibliche Medienschaffende im Irak und in Afghanistan.

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