Goldener Thron für Merkel: So viel Spott ernten Erdoğans Möbel im Netz

Die Begegnung von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem türkischen Premier Recep Tayyip Erdoğan galt nicht nur in politischer Hinsicht als umstritten. Auch rein optisch gestaltete sich die Zusammenkunft besonders. Der türkische Staatsmann lässt Merkel auf einem goldenen Thron Platz nehmen. Damit war nicht nur ihm der Spott im Netz sicher.

Der türkische Premier Erdoğan traf am 18. Oktober mit Kanzlerin Merkel zusammen, um sich mit ihr über die Bewältigung der aktuellen Flüchtlingskrise zu beraten. Mancher Beobachter dürfte jedoch trotz des wichtigen Themas ordentlich abgelenkt gewesen sein. Denn die beiden Politiker nahmen auf überdimensionalen und reich verzierten goldenen Sesseln Platz.

Selbstredend, dass die thronartigen Sitzgelgenheiten in den Sozialen Medien nicht unkommentiert blieben. So erdachte etwa das türkische Satire-Portal Zaytung einen fiktiven Gedankengang Merkels zu ihrer ausladenden Sitzgelegenheit, die sie, wenn sie solch eine selbst besitzen würde, nie wieder räumen würde.

Andere griffen in diesem Zusammenhang die umstrittene Darstellung Merkels im deutschen TV mit Kopftuch auf und mutmaßten, dass diese nun wohl zum Islam konvertiert sei:

Gemutmaßt wurde auch, ob angesichts der prachtvollen Sessel nicht vielleicht Merkel Flüchtlingshilfe fordern sollte:

Parodie-Account namens  AK Strateji spielte hingegen auf die heikle Beziehung zwischen der AKP und der größten Oppositionspartei, die CHP, an und meint: „Wir haben das teuerste Sitzgruppe gekauft, aber die CeHaPe-Anhänger noch nicht abwerben können.

Verweise gibt es natürlich auch auf das vergleichsweise bescheidene Sitzmöbel, auf dem Merkel in den USA Platz nehmen musste:

Auch Mutmaßungen wurden laut, dass sich die Deutschen solche Stühle trotz ihrer enormen Wirtschaftskraft offensichtlich nicht leisten könnten:

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