Wasserstoff-Auto produziert Strom für Zuhause

Toyotas neues Konzeptauto produziert genügend Energie, um neben dem eigenen Antrieb ein Einfamilienhaus mit Strom zu versorgen. Dazu ist ein Stromaggregat eingebaut, das über externe Wasserstofftanks in der Garage betrieben wird.

Mit dem Toyota FCV könnte der Autobauer in den Strommarkt einsteigen. (Screenshot)

Mit dem Toyota FCV könnte der Autobauer in den Strommarkt einsteigen. (Screenshot)

Der japanische Autobauer Toyota hat ein Auto vorgestellt, das genügend Strom produziert, um neben dem eigenen Antrieb ein Einfamilienhaus mit Strom zu versorgen. Die vier Elektromotoren für den Vortrieb sind in den Radnaben untergebracht. Der Hersteller will mit dem Fahrzeug zeigen, wie Automobilhersteller in einer Wasserstoff-getriebenen Zukunft auch in den Strommarkt einsteigen können.

Noch ist der Prototyp des FCV Plus im Konzeptstadium, den Toyota auf der Tokio Motor Show präsentiert hat. Der Zweisitzer hat eine kleine Brennstoffzelle und ein Aggregat, das bei Bedarf oder im Notfall Strom produziert. Für den Betrieb ist die relativ kleine Brennstoffzelle auf zusätzliche externe Tanks angewiesen, die der Besitzer etwa in der heimischen Garage hat.

Die Brennstoffzelle sitzt zwischen den Vorderrädern und der Wasserstofftank zwischen den Hinterrädern. Durch die in den Radnaben untergebrachten Elektro-Motoren kann der Platz in der Fahrerkabine voll ausgenutzt werden. Zu den zwei Standartsitzen können in dem 3,80 Meter langen und 1,75 Meter breiten Auto bei Bedarf zwei weitere Notsitze ausgeklappt werden.

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