EL: Für Senol Günes zählt nur Lok Moskau

Für Besiktas geht es am Donnerstagabend (19 Uhr) bei Lokomotive Moskau um drei Punkte in der UEFA Europa League. Doch auch ein Unentschieden in der russischen Hauptstadt wäre für Türkeis Tabellenführer zunächst ausreichend und würde zumindest den zweiten Platz in der Staffel H sichern. GazeteFutbol.de hat die Stimmen von Besiktas-Coach Senol Günes und Außenverteidiger Andreas Beck auf der abschließenden Pressekonferenz gesammelt.

Senol Günes (Cheftrainer Besiktas): „Schon nach der Auslosung waren sich alle einig, dass es ein Dreikampf um das Weiterkommen zwischen uns, Lokomotive Moskau und Sporting Lissabon geben würde. Die besten Chancen hat aktuell Lokomotive Moskau, und gegen die werden wir jetzt spielen müssen. Auch das Rückspiel steht bald bevor. Diese Partien werden entscheidend für uns sein. […] Sie haben erfahrene und bekannte Spieler in ihren Reihen. Wir spielen bei einer starken Mannschaft und müssen die Kälte hier aushalten. Ich hoffe aber, dass wir ein heißes Spiel zeigen können. Bis auf Ramon Motta und Olcay Sahan sind alle bereit, zu spielen. Für uns ist diese Partie richtungsweisend, auch im Hinblick auf die Meisterschaft in der Türkei, denn dann wissen wir, wo wir wirklich stehen. […] Ich habe noch nicht entschieden, wer in der Startaufstellung stehen wird. Das entscheidet sich nach dem Abschlusstraining, spätestens aber morgen früh. Es zählt nur das Spiel gegen Lokomotive Moskau. Alles andere ist zweitrangig.“

Andreas Beck (Besiktas): „Es wird ein schweres und wichtiges Spiel für uns werden. Unser Gegner hat in den letzte zwölf Ligaspielen nur eine Niederlage erlitten, das zeigt, wie schwer es ist, Lokomotive Moskau zu besiegen. Lokomotive hat die stärkste Verteidigung in Russland, auch die beiden Gruppenspiele in der UEFA Europa League haben sie souverän gewonnen. Und dennoch werden wir alles dafür tun, um mit drei Punkten nach Istanbul zurückzukehren. […] Ich war zuletzt vor sechs Jahren in Russland, verfolge aber die Liga sehr genau. Ich habe noch Verwandte hier, auch mein guter Freund Serdar Tasci spielt in der Premier Liga.“

Diese Meldung erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.