Yunus Malli hat sich entschieden

Deutschland oder Türkei? Yunus Malli führte bereits Gespräche mit Nationaltrainer Fatih Terim, im Kader für die entscheidenden EM-Qualifikationsspiele stand er aber noch nicht. Das könnte sich schon aber bald ändern...

In den letzten EM-Qualifikationsspielen der Türkei in Tschechien (2:0) und gegen Island (1:0) stand er noch nicht im Kader, doch das könnte sich schon im November beim letzten Länderspiel des Jahres ändern: Yunus Malli (FSV Mainz 05) könnte türkischer Nationalspieler werden!

Insider berichten von Mallis Entscheidung pro Türkei

Der offensive Mittelfeldspieler agierte in der Bundesliga bislang mehr als ordentlich, schoss sechs Tore in zehn Ligaspielen. Nationaltrainer Fatih Terim hat bereits einige Wochen vor dem EM-Qualifikations-Doppelpack mit ihm das Gespräch gesucht. Der „Imperator“ konnte dem 23-Jährigen zwar kein endgültiges Bekenntnis zur Türkei abluchsen, doch wollen Leute aus Mallis Umfeld erfahren haben, dass er sich schon für die Türkei und gegen Deutschland entschieden hätte (GazeteFutbol.de berichtete).

Malli will Entscheidung nächste Woche bekanntgeben!

Nach dem Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen (1:3) will ein Reporter der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi mit Malli gesprochen und ihn erneut nach seiner Nationenwahl gefragt haben. Malli laut AA: „Ich habe mich entschieden. Nächste Woche werde ich meine Wahl bekanntgeben“, soll der gebürtige Kasseler geantwortet haben.

EM-Quali mit Familie und Freunden geguckt

Was Hoffnung macht: Malli hat zuhause die Türkei-Spiele mit seiner Familie angeschaut und soll mitgefiebert haben. „Wir sind nach dem Tor in der letzten Minute von Selcuk Inan total durchgedreht. Es war wie ein kleines Wunder. Hoffentlich wird die Türkei in Frankreich erfolgreich“, so Malli. Auf die Nachfrage, ob die Türkei mit ihm erfolgreich sein werde, antwortete der ehemalige deutsche Junioren-Nationalspieler: „Das erfahrt ihr nächste Woche. Ich habe meine Entscheidung ja noch nicht offiziell mitgeteilt, das werde ich dann nachholen.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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