Neun Tote bei Einsatz gegen Terrormiliz IS in Diyarbakir

Am Montagmorgen kamen in der Türkei bei mehreren zeitgleichen Polizei-Razzien gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) neun Menschen ums Leben. Bei den Toten handelt es sich um zwei Polizisten und sieben angebliche IS-Mitglieder.

Bei Gefechten zwischen Sicherheitskräften und mutmaßlichen Anhängern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in der südosttürkischen Kurdenmetropole Diyarbakir sind neun Menschen getötet worden. Dabei handele es sich um zwei Polizisten und sieben mutmaßliche IS-Kämpfer, berichtete die Nachrichtenagentur DHA am Montag. Die Polizei sei im Bezirk Kayapinar gegen eine Zelle der Terrormiliz vorgegangen.

Zwei weitere Polizisten seien verletzt worden. Drei mutmaßliche IS-Anhänger seien in Gewahrsam genommen worden, so die dpa.

Die türkische Regierung macht den IS unter anderem für einen Selbstmord-Doppelanschlag mit mehr als 102 Toten in der Hauptstadt Ankara am 10. Oktober verantwortlich. In dem Zusammenhang fandet die Polizei weiter nach Verdächtigen.

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