Schock in Berlin: Vermisster Flüchtlingsjunge Mohamed ist offenbar tot

Im Fall des vor vier Wochen in Berlin vermissten Flüchtlingsjungen Mohamed hat die Berliner Polizei die Leiche eines Kindes gefunden. Das teilte ein Polizeisprecher am Donnerstag mit. Das Kind sei in einem Auto entdeckt worden. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.

Über Wochen hatte die Polizei fieberhaft nach dem kleinen Jungen gesucht. Mehrmals wurde auch die Öffentlichkeit um Mithilfe gebeten. Erst am Dienstag hatten die Beamten weiteres Material zum Fall veröffentlicht. Nun hat der Fall eine dramatische Wende genommen. So berichtet unter anderem der Tagesspiegel:

„Der Vierjährige wurde am Donnerstag tot in einem Auto aufgefunden, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten nahmen am selben Tag einen 32-jährigen Verdächtigen fest. Die entscheidenden Hinweisen seien aus dem familiären Umfeld des Tatverdächtigen gekommen. Er soll den Jungen am 1. Oktober auf dem Gelände des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso) entführt haben.“

Der Festgenomme werde im Augenblick von den Beamten verhört, heißt es. Noch an diesem Donnerstag soll darüber hinaus eine Obduktion die Identität und die Todesursache abschließend klären.

Die B.Z. berichtet:

„Nach noch unbestätigten Informationen handelt es sich bei dem Mann um den bislang Unbekannten, den Bilder mehrerer Überwachungskameras in Moabit zeigen. Demnach könnte sich der Verdächtige tatsächlich die ganze Zeit in Berlin aufgehalten haben. (…) Wochenlang fahndete eine Sonderkommission nach dem Unbekannten. Trotz Hinweisen, dass der Verdächtige im Kiez bekannt war, war es der Polizei nicht gelungen, seine Identität zu ermitteln.“

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