Trauer um „Bullen vom Bosporus“: Türkischer Boxheld Sinan Şamil Sam stirbt in Istanbul

Mit nur 41 Jahren ist in der vergangenen Nacht der türkische Boxer Sinan Şamil Sam verstorben. Gegen 1.30 Uhr an diesem Freitagmorgen stellten Ärzte in einer Istanbuler Klinik den Tod des zweifachen Familienvaters fest. Der in Frankfurt geborene Sportler hatte über Jahre auf eine Spenderleber gewartet.

Sams Bruder Alparslan Sam gab die Nachricht vom Tod des einstigen Profi-Boxers am Freitag gegenüber der Presse bekannt, so die türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Demnach sei der 1974 in Frankfurt am Main geborene Sam in den frühen Morgenstunden im Marmara University Pendik Training Research Hospital verstorben. Seine Beisetzung soll am Samstag in Ankara stattfinden.

Wie die Bild berichtet, war seine Familie bereits in der vergangenen Woche angereist, um sich zu verabschieden. Zuletzt soll Sinan den türkischen Premierminister Ahmet Davutolglu zu sich ans Krankenbett geladen und sich damit einen letzten Wunsch erfüllt haben. Bereits seit 2010 habe sich sein körperlicher Zustand verschlechtert. Seit 2005 habe er gegen den Alkohol gekämpft.

In seiner Karriere bestritt das Superschwergewicht insgesamt 35 Profikämpfe von denen er nur vier verlor. 16 seiner Siege endeten mit Knockouts. Bereits im Jahr 2008 hängte er seine Laufbahn als Boxer jedoch an den Nagel. Er kehrte zurück in die Türkei und lebte abgeschieden auf dem Land.

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