Van Persie nicht nominiert für Oranje-Aufgebot!

Während sich die Fenerbahce-Mannschaft auf die bevorstehende Partie in der UEFA Europa League bei Ajax Amsterdam vorbereitet, hat den Fenerbahce-Star Robin van Persie vor der Rückkehr in seine Heimat die Nachricht von der Nicht-Nominierung für die Länderspiele der Niederlande gegen Wales und Deutschland erreicht. Was das für die Zukunft des Angreifers bei Oranje bedeutet, ist noch unklar.

Bei Fenerbahce hofft man auf eine Trotzreaktion von van Persie. (Foto: Flickr/ Robin Van Persie Nathan Dyer & Neil Taylor by Ronnie Macdonald CC BY 2.0)

Bei Fenerbahce hofft man auf eine Trotzreaktion von van Persie. (Foto: Flickr/ Robin Van Persie Nathan Dyer & Neil Taylor by Ronnie Macdonald CC BY 2.0)

Es ist bislang nicht die Saison des Robin van Persie. Der Star-Einkauf der „Kanarien“ ist sportlich bislang nicht in dem Maß eingeschlagen, wie man es sich beim Istanbuler Spitzenklub erhofft hatte. In 16 Pflichtspielen hat der 32-jährige bislang fünf Tore für Fenerbahce erzielt, was zu wenig für die Ansprüche an den Torjäger sind. Unter dem umstrittenen Fenerbahce-Trainer Vitor Pereira hat van Persie bislang keinen leichten Stand und dasselbe gilt inzwischen auch in der niederländischen Nationalelf, für die er erstmals seit vielen Jahren aufgrund von sportlichen Gründen nicht berücksichtigt worden ist. Wie der niederländischen Fußballverband KNVB bekanntgab, ist der „Fliegende Holländer“ vom Bondscoach Danny Blind für die Länderspiele der Niederlande gegen den EM-Debütanten Wales (13. November) und den Weltmeister Deutschland (17. November in Hannover) nicht nominiert worden.

Bondscoach Danny Blind lässt Zukunft von Van Persie offen

„Es ist ein Neuanfang“, sagte Blind, der im Oktober mit der Elftal die Qualifikation für die EM-Endrunde 2016 in Frankreich verpasst hatte: „Wir müssen nach vorne schauen und die nächsten Spiele dazu nutzen, ein Team aufzubauen, das sich für die Weltmeisterschaft 2018 qualifiziert.“ Zugleich betonte der Bondscoach, dass die Nicht-Berücksichtigung von van Persie nicht dessen Karriereende in der Nationalmannschaft bedeuten müsse: „Er ist immer noch der beste Angreifer in Holland und es gibt, sicher eine Menge, das die jungen Spieler von ihm lernen können, doch seit seinem Wechsel in die Türkei hat er seinen Rhythmus noch nicht gefunden und kaum ein Spiel über 90 Minuten absolviert, was kein gutes Zeichen für einen Spieler seiner Qualität ist. Sobald er wieder regelmäßig spielt und Kraft für die volle Spielzeit hat, werde ich ihn wieder berücksichtigen.“

Für van Persie bedeutet das: Er muss wieder zu seiner Form finden und an stärkere Leistungen aus der Vergangenheit anknüpfen, um noch einmal im Oranje-Dress auflaufen zu können. Ob das dem früheren Star von Manchester United und Arsenal London noch einmal gelingt, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen. Bei Fenerbahce hofft man jedenfalls auf eine Trotzreaktion von van Persie – am liebsten schon am Donnerstag in der Amsterdam Arena vor den Augen des Nationaltrainers und seiner Landsleute.

Vorbereitung auf Ajax ohne die verletzten Ba, Markovic und Caner

Unabhängig von der schlechten Nachricht für Robin van Persie bereitet sich die Fenerbahce-Mannschaft unter der Leitung des Teamchefs Vitor Pereira auf das bevorstehende Spiel gegen Ajax Amsterdam vor. Nicht mittrainieren konnten am Montag die verletzten Lazar Markovic, Caner Erkin und Abdoulaye Ba. Während Markovic und Erkin am Donnerstag definitiv fehlen werden, besteht bei Ba weiterhin Hoffnung. Die endgültige Entscheidung über einen möglichen Einsatz des Innenverteidigers aus dem Senegal wird jedoch erst vor der Abreise am Mittwoch fallen.

Israeli Liran Liany leitet das Spiel in der Amsterdam Arena

Derweil hat die UEFA bekanntgegeben, dass der Israeli Liran Liany die Partie zwischen Ajax Amsterdam und Fenerbahce leiten wird. Für den 38-Jährigen ist es der dritte Europa-League-Einsatz in dieser Saison und das zweite Spiel einer türkischen Mannschaft, das er als Schiedsrichter leiten wird. In der vergangenen Spielzeit pfiff er die Partie zwischen Trabzonspor und dem belgischen Vertreter Lokeren, die der türkische Schwarzmeerklub mit 2:0 gewann.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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