Belek wird für G-20 wie Festung abgeriegelt

Während des anstehenden G20 Gipfels in der Türkei sollen rund 12.000 Sicherheitskräfte im Einsatz sein. Erwartet werden gut 13.000 Teilnehmer. Die Region wird zum Hochsicherheitstrakt erklärt.

Der Urlaubsort Belek wird am Wochenende zur Sicherheitshochburg. (Foto: Flickr& Belek 2007 by Kars Alfrink CC BY 2.0)

Der Urlaubsort Belek wird am Wochenende zur Sicherheitshochburg. (Foto: Flickr& Belek 2007 by Kars Alfrink CC BY 2.0)

Die Zahl der Teilnehmer am G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs im südtürkischen Strandort Belek und die der Sicherheitskräfte hält sich fast die Waage: 13 000 Teilnehmer werden erwartet, darunter 3000 Journalisten, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete. Zu ihrem Schutz setzten die Behörden rund 12 000 Sicherheitskräfte in der Region ein. 350 neue Überwachungskameras seien installiert worden. Küstenwache und medizinisches Personal seien in Bereitschaft.

Der Sender CNN Türk berichtete, um die Hochsicherheitszone seien kilometerlange Absperrungen errichtet worden. Der Gouverneur der Provinz Antalya, Muammer Türker, sagte, friedliche Demonstrationen außerhalb dieser Zone seien erlaubt.

Anadolu schrieb weiter, die meisten der Hotelanlagen in Belek seien für das Treffen reserviert worden. Neben den 10 000 Angestellten würden weitere 15 000 Mitarbeiter für den Gipfel engagiert. Als Geschenk für die Staats- und Regierungschefs plane das Kultur- und Tourismusministerium handgewebte Angorateppiche und Satteltaschen.

Mehr zum Thema:

Zensur vor G20 Gipfel: Türkei sperrt kritische Medien aus
Bürgerkriegsähnliche Zustände: Özdemir gegen G20-Gipfeltreffen in der Türkei
Davutoğlu für Einsatz internationaler Bodentruppen in Syrien

 

 

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.