G20-Gastgeber Erdoğan verurteilt Terrorserie von Paris

Der türkische Staatspräsident und G20-Gastgeber Recep Tayyip Erdoğan hat die Anschlagserie von Paris verurteilt. Erdoğan sprach sich vor dem G20-Gipfel in Belek bei Antalya für einen internationalen Konsens im Kampf gegen Terrorismus aus.

Die Türkei hat das Terrorismus-Thema auf die Tagesordnung des G20-Gipfels wichtiger Industrie- und Schwellenländer gesetzt, der am Sonntag und Montag unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen stattfindet. 12 000 Sicherheitskräfte sind zum Schutz der 13 000 Teilnehmer im Einsatz, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete.

Erdoğan sagte, die Türkei kenne Terrorismus und seine Auswirkungen aus eigener Erfahrung. «Wir teilen den Schmerz sowohl von Präsident (François) Hollande und des französischen Volkes.» Erdoğan forderte, Terrorismus müsse universell verurteilt werden. Die Logik «mein Terrorist ist gut, Deiner ist schlecht» dürfe nicht mehr gelten. «Terrorismus hat keine Religion, keine Nation, keine Rasse, kein Vaterland.» Hollande hat wegen der Anschlagsserie in Paris seine Teilnahme am G20-Gipfel abgesagt.

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