Türkische Polizei geht vor G20-Gipfel gegen IS-Verdächtige vor

Zum Start des G20-Gipfels sind die türkischen Sicherheitskräfte gleich an mehreren Orte gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vorgegangen. Mehrere Terror-Verdächtige wurden festgenommen. Bereits am Samstag starben vier bei einem Schusswechsel.

Kurz vor dem G20-Gipfel in der Türkei sind die Sicherheitskräfte im Land Medienberichten zufolge gegen mutmaßliche Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vorgegangen. Bei einer Razzia in der südosttürkischen Stadt Gaziantep wurden bei der Explosion eines Sprengsatzes am Samstagabend vier Polizisten verletzt, wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Die Nachrichtenagentur DHA meldete, ein IS-Anhänger habe sich bei der Razzia in einer Wohnung selber in die Luft gesprengt.

Anadolu berichtete, bei Operationen in der Hauptstadt Ankara seien am Sonntag sieben IS-Verdächtige festgenommen worden. Bereits am Samstag hatten türkische Soldaten in der Provinz Gaziantep vier mutmaßliche IS-Kämpfer bei einem Schusswechsel getötet (mehr hier).

Der G20-Gipfel beginnt an diesem Sonntag in Belek bei Antalya, mehr als 600 Kilometer von dem Zwischenfall in Gaziantep entfernt. Der Gipfel wird überschattet von der Anschlagserie von Paris. Er wird sich auch mit Terrorismus befassen.

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