Festnahmen bei Anti-G20-Kundgebung in Antalya

Bei einer Kundgebung gegen den G20-Gipfel in der Türkei hat die Polizei in Antalya mehrere Demonstranten festgenommen. Die Kundgebung und ein anschließender Marsch verliefen ohne Zwischenfälle, bis gegen Ende Unbekannte Feuerwerkskörper zündeten.

Die Polizei setzte daraufhin kurzzeitig einen Wasserwerfer ein, wie eine dpa-Reporterin berichtete. An der Kundgebung beteiligten sich gut 200 Menschen. Hunderte Polizisten waren im Einsatz. Über den engeren Bereich der G20-Konferenz im türkischen Badeort Belek hat die Regierung ein Demonstrationsverbot verhängt.

Demonstranten in Antalya trugen Banner mit Aufschriften wie «Mörder G20 verschwinde». Der Protest richtete sich auch gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und die islamisch-konservative Regierungspartei AKP. Demonstranten skandierten «Mörder IS, Kollaborateur AKP» und «Das Volk in Paris ist nicht alleine».

Mehr zum Thema:

Erdoğan: Worte reichen im Kampf gegen Terror nicht mehr aus
IS-Kämpfer sprengt sich bei Razzia in der Türkei in die Luft
Nach Terror: Weltmächte zu Krisen-Gipfel in der Türkei

 

 

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.