Bombenattentat in Beirut: So tröstet Ronaldo ein libanesisches Waisenkind

Am 12. November verlor ein Junge beide Eltern bei einem Bombenanschlag in Beirut. Das Schicksal des Kleinen bewegte die Twitter-User. Mit einer großangelegten Aktion schafften sie es, ein Treffen mit seinem großen Vorbild Cristiano Ronaldo zu arrangieren.

Der Terror von Paris hat ein verheerendes Attentat in der libanesischen Hauptstadt Beirut am 12. November fast in den Hintergrund treten lassen. Der Bombenanschlag forderte 43 Tote und über 240 Verletzte. Unter den Toten befanden sich auch die Eltern des kleinen Haidar. Dank Tausender Twitter-User soll er jetzt wenigstens einen kurzen Augenblick des Glücks erleben dürfen.

Der kleine Haidar Moustafa sei nach dem Anschlag von Journalisten ins Krankenhaus gebracht worden, berichtet das Portal Blick.ch. Die libanesische Reporterin Rana Harbi twitterte über das Schicksal des Jungen. Ihr Aufruf: «Können wir Haidar helfen, Cristiano Ronaldo zu treffen?»

Dann sei alles ganz schnell gegangen, so das Blatt weiter. Nachrichten mit dem Hashtag #CristianoMeetHaidar seien binnen Stunden um die ganze Welt gegangen. Mit Erfolg: Nach einem Telefon aus Spanien habe Haidar erfahren, dass tatsächlich ein Treffen mit seinem Vorbild arrangiert werden würde. Die Freude in Beirut ist riesig. Goal.com zufolge soll das Treffen bereits in den kommenden Wochen stattfinden.

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