Ein Welpe für Diesel: Moskau schenkt Paris Ersatz für im Einsatz getötete Schäferhündin

Nach dem Tod der Polizeihündin Diesel bei den Anti-Terrror-Einsätzen in Frankreich hat Russland Ersatz angeboten. Nun soll die kleine Dobrinja soll nach Frankreich entsendet werden. Benannt ist die junge Dame nach einer russische Heldengestalt, die für ihre Kraft, ihren Mut und ihre Güte bekannt ist.

Innenminister Wladimir Kolokolzew teilte am Freitagabend mit, er habe seinem französischen Kollegen Bernard Cazeneuve „als Zeichen der Solidarität mit der Bevölkerung und der Polizei in Frankreich“ die Entsendung des Schäferhundwelpen Dobrinja vorgeschlagen. Das Ministerium veröffentlichte Fotos von Dobrinja, im Staatsfernsehen lief am Samstag ein Video, auf dem der Welpe beim Herumtollen zu sehen ist.

Dobrinja ist ein zwei Monate alter Deutscher Schäferhund aus einer Polizeihunde-Station bei Moskau, der nach Dobrinja Nikititsch, einer Figur der russischen Volkssagen, benannt ist. Bei Nikititsch handelt es sich um eine russische Heldengestalt, die für ihre Kraft, ihren Mut und ihre Güte bekannt ist.

Diesel war eine sieben Jahre alte Belgische Schäferhündin. Sie wurde am Mittwoch bei einem Großeinsatz der französischen Sicherheitskräfte in Saint-Denis bei Paris nach Angaben der Polizei „von Terroristen“ getötet. Der Einsatz galt dem mutmaßlichen Drahtzieher der Pariser Anschläge, Abdelhamid Abaaoud. Neben Abaaoud wurde dabei auch seine Cousine Hasna Aitboulahcen getötet, zudem sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft.

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