Terror-Alarm: Darum twittern die Belgier jetzt Katzenfotos

Eine Twitter-Nachricht der belgischen Polizei hat eine wahre Flut an Katzenbildern ausgelöst. Die Beamten baten die User im Zuge der Ermittlungen, nicht mehr über die Anti-Terror-Razzien am Sonntagabend zu twittern. Erhöhte Aufmerksamkeit gibt es nun allerdings doch - allerdings dreht sich diese um unzählige süße Fellknäuel.

Auch deutsche User schlossen sich der Aktion begeistert an. (Screenshot Twitter)

Auch deutsche User schlossen sich der Aktion begeistert an. (Screenshot Twitter)

Eigentlich wollte die belgische Polizei für Ruhe im Internet sorgen. Erreicht hat sie nun aber genau das Gegenteil – wenn auch mit einem hohen Unterhaltungswert. Obendrein haben die User so verhindert, dass Terroristen vor den Einsätzen der Polizei gewarnt wurden.

Die Beamten wandten sich am 22. November an die User:

Die Belgier switchten darauf hin kurzerhand um. Seither finden sich unter den Hashtags #Bruxelles, #Brussels und #BrusselsLockdown unzählige putzige Katzenfotos mit Vierbeinern in allen möglichen und auch unmöglichen Positionen, so die Daily Mail. Ob schlafend oder mit Bierflasche, erhobenen Hauptes oder auf einem Schäferhund thronend: Die Auswahl dürfte die Herzen vieler Katzenfans höher schlagen lassen.

Bei der Fahndung nach mutmaßlichen Terroristen hat die belgische Polizei fünf weitere Verdächtige festgenommen. Sie würden nun ebenso wie die 16 am Sonntagabend bei einem Großeinsatz Festgenommenen von der Polizei verhört, teilte die Staatsanwaltschaft in Brüssel am Montag mit.

Zudem seien am Morgen fünf zusätzliche Hausdurchsuchungen im Raum Brüssel und im Bereich der ostbelgischen Stadt Lüttich durchgeführt worden, hieß es. Bei einer Durchsuchung am Sonntagabend seien 26 000 Euro sichergestellt worden. Das berichtet die dpa.

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