Heimweh: Ex-BVB-Profi Großkreutz will Galatasaray Istanbul verlassen

Für den Fußballer Kevin Großkreutz ist das Abenteuer Türkei offenbar schon wieder zu Ende. Weil er nicht länger zwischen Deutschland und seinem Verein in Istanbul pendel wolle, soll nun die Entscheidung zur Rückkehr gefallen sein. Der Trainer räumte ihm nun eine letzte Bedenkzeit ein.

Kevin Großkreutz nach dem 7:1 Siegen gegen Brasilien bei der FIFA WM 2014. (Foto: Flickr/ by Marco Verch CC BY 2.0)

Kevin Großkreutz nach dem 7:1 Siegen gegen Brasilien bei der FIFA WM 2014. (Foto: Flickr/ by Marco Verch CC BY 2.0)

Fußball-Weltmeister Kevin Großkreutz will den türkischen Rekordmeister Galatasaray Istanbul laut Medien im Winter wieder verlassen, ohne ein einziges Pflichtspiel für den Club gemacht zu haben. Der neue Galatasaray-Coach Mustafa Denzili erklärte am Mittwoch, der Spieler habe ihm mitgeteilt, dass er in Istanbul nicht mehr weitermachen wolle. «Für mich ist er nun ein Gastfußballer», sagte Denizli der dpa zufolge.

Demnach erklärte der Ex-Dortmund-Profi, die Pendelei zwischen der Türkei und seiner Heimat falle ihm schwer. Er könne nicht länger weit weg von seiner Familie leben und wolle deshalb nach Deutschland zurückkehren. Laut den Berichten zeigte Denizli Verständnis für diesen Schritt, gab dem 27-Jährigen aber zugleich Bedenkzeit, falls er seine Entscheidung überdenken wolle. Am Training nahm Großkreutz am Mittwoch nicht teil.

Der Spieler war im vergangenen Sommer kurz vor Ende der Transferperiode von Borussia Dortmund zu Galatasaray gewechselt, wo auch Stürmer Lukas Podolski spielt. Weil der türkische Club aber Dokumente erst kurz nach Transferschluss und ohne Unterschrift abschickte, erhielt der Fußball-Profi keine Spielgenehmigung. Er wäre erst ab Januar für Galatasaray spielberechtigt.

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