Gabriel warnt Saudi-Arabien vor Unterstützung religiöser Extremisten

Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) hat Saudi-Arabien vor der Unterstützung von religiösem Extremismus gewarnt. Aus Saudi-Arabien würden überall in der Welt wahabitische Moscheen finanziert. Aus diesen Gemeinden kämen in Deutschland viele islamistische Gefährder.

SPD-Chef Sigmar Gabriel.(Foto: Flickr/ Sigmar Gabriel by SPD Schleswig-Holstein CC BY 2.0)

SPD-Chef Sigmar Gabriel.(Foto: Flickr/ Sigmar Gabriel by SPD Schleswig-Holstein CC BY 2.0)

„Aus Saudi-Arabien werden überall in der Welt wahabitische Moscheen finanziert. Aus diesen Gemeinden kommen in Deutschland viele islamistische Gefährder“, sagte der Bundeswirtschaftsminister der „Bild am Sonntag“. Zur Lösung der regionalen Konflikte sei man auf Saudi-Arabien angewiesen. „Wir müssen den Saudis aber zugleich klarmachen, dass die Zeit des Wegschauens vorbei ist.“

Der SPD-Vorsitzende forderte ein entschiedenes Vorgehen gegen radikale Moscheen in Deutschland: „Dieser radikale Fundamentalismus, der sich in salafistischen Moscheen abspielt, ist nicht minder gefährlich als der Rechtsradikalismus“, sagte Gabriel der „BamS“ Der Staat müsse eingreifen, sobald zu Gewalt und Menschenhass aufgerufen werde. „Wir müssen bei den Salafisten den gleichen Maßstab anlegen wie bei rechtsradikalen Gewalttätern.“

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