Online-Petition: Türkisch-russische Familien fordern Frieden zwischen Putin und Erdoğan

In einer Online-Petition fordern 200.000 türkisch-russische Familien mit bis zu 500.000 Kindern eine Aussöhnung zwischen Putin und Erdoğan. Türken und Russen seien nicht nur theoretische, sondern wahre Verwandte. Putin und Erdoğan hätten die Pflicht, die Zukunft dieser Kinder zu schützen.

In der Türkei leben bis zu 500.000 Kinder, deren Eltern aus Russland und der Türkei stammen. (Screenshot)

In der Türkei leben bis zu 500.000 Kinder, deren Eltern aus Russland und der Türkei stammen. (Screenshot)

Auf change.org haben türkisch-russische Familien eine Online-Petition gestartet und fordern eine Aussöhnung zwischen Putin und Erdoğan. In der Türkei gibt es 200.000 binationale Ehen zwischen Türken und Russen. Bis zu 500.000 Kinder stammen aus diesen Familien. In der Petitionsschrift heißt es: „Der abgeschossene Jet ist nicht nur auf den Boden, sondern direkt in unsere Familien hineingestürzt. Wir sprechen im Namen der Türken, die in Russland leben, arbeiten und studieren und im Namen der Russen, die in der Türkei, leben, arbeiten und studieren.

Unsere Familien haben gelernt, sich gegenseitig zu lieben und eine gemeinsame Zukunft zu begründen. Es liegt nun an Ihnen, die gemeinsame Zukunft von Russen und Türken zu schützen und fortzuführen. Ohne Zweifel haben Staaten ihre Interessen, doch sie haben auch die Pflicht, für das Wohl ihrer Kinder und Menschen zu sorgen. Unser Wohl hängt davon ab, ob Sie sich einigen oder nicht. Türken und Russen sind nicht nur theoretisch, sondern wahre Verwandte.“

Die Petition rief ausschließlich positive Reaktionen bei Russen und Türken hervor. Ein Nutzer aus Izmir schreibt: „Diese Kinder sind unsere Kinder“. Eine Nutzerin aus Moskau schreibt: „Das gute Verhältnis zwischen Russen und Türken darf nicht zerstört werden. Wir werden nicht zum Spielzeug der dreckigen Politk. Wir werden unsere Brüderlichkeit nicht aufgeben.“

Hier geht es zur Online-Petition.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.