Provokation: Russischer Soldat präsentiert Rakete bei Bosporus-Durchfahrt

Am Sonntag hat ein russisches Kriegsschiff den Bosporus durchquert. Während der Fahrt hielt ein russischer Soldat eine Rakete in Richtung Istanbul. Am selben Tag legten vier Nato-Kriegsschiffe am Bosporus an.

"Ein russischer Soldat auf dem Schiff Caesar Kunikov am Bosporus" (Screenshot via YouTube)

„Ein russischer Soldat auf dem Schiff Caesar Kunikov am Bosporus“ (Screenshot via YouTube)

Am Sonntag haben drei Kriegsschiffe der Nato am Bosporus angelegt. Bei den Schiffen handelt es sich um die F-334 NRP Francisco de Almeida, die F-105 ESPS Blaz de Lezo und die FFG-338 HMCS Winnipeg, meldet die Nachrichtenagentur Doğan. Am selben Tag überquerte das russische Kriegsschiff „Caesar Kunikov“ den Bosporus und fuhr vom Schwarzen Meer aus in das Mittelmeer.

Während der Durchfahrt durch den Bosporus hielt ein russischer Soldat eine Luftabwehrrakete in Richtung der Stadt Istanbul und verharrte damit vor der internationalen Presse. Ankara stufte diesen symbolischen Akt als Provokation ein, berichtet Famagusta Gazette.

Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu sagte, dass das Posieren des russischen Soldaten mit einer Flugabwehrwaffe eine reine Provokation sei. „Ich hoffe, dass das ein Ausnahmefall gewesen ist. Zumindest ist dies nicht der richtige Ansatz“, zitiert die Hürriyet den türkischen Außenminister.

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