USA: Trump will komplettes Einreiseverbot für Muslime

Donald Trump spricht sich für ein komplettes Einreiseverbot von Muslimen in die USA aus. Der Unternehmer begründet seine Forderung mit einer Umfrage, der zufolge ein Großteil der Muslime Gewalt gegen US-Amerikaner befürworte. Jetzt gelte es, die Ursache für diesen Hass zu identifizieren.

Der republikanische Bewerber für die Präsidentschaftskandidatur Donald Trump. (Foto: Flickr/ Half-Scot Donald Trump by Ninian Reid CC BY 2.0)

Der republikanische Bewerber für die Präsidentschaftskandidatur Donald Trump. (Foto: Flickr/ Half-Scot Donald Trump by Ninian Reid CC BY 2.0)

Donald Trump, Bewerber der Republikaner als Kandidat für den US-Präsidenten, spricht sich für ein komplettes Einreiseverbot von Muslimen in die USA aus. Trump begründete dies am Montag in einer Mitteilung mit einer Umfrage, in der eine große Zahl der befragten Muslime Gewalt gegen Amerikaner in den USA bejaht habe, weil sie Teil des globalen Dschihad sei.

Die Umfrage wurde angeblich im Frühsommer 2015 unter 600 Menschen gemacht. Eine entsprechende Mitteilung des befragenden Instituts soll vom 23. Juni stammen.

Die Repräsentanten des Landes müssten herausfinden, was eigentlich los sei, erklärte Trump. «Wir müssen herausfinden, woher all dieser Hass kommt.»

Trumps Forderung kommt wenige Tage nach einer mutmaßlichen Terrorattacke im kalifornischen San Bernardino, bei der 14 Menschen erschossen wurden. Eine Täterin hatte sich vor der Attacke als Anhängerin der Terrormiliz Islamischen Staat (IS) offenbart. Die beiden Täter waren Muslime.

Trump erklärte: «Solange wir dieses Problem und die damit verbundenen Gefahren nicht verstehen, darf unser Land kein Opfer der Attacken von Leuten werden, die an den Dschihad glauben.»

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