Vorbild «Honig im Kopf»: Til Schweiger will Film über Flüchtlinge drehen

Til Schweiger will nun im Rahmen eines Films auf das Schicksal der Flüchtlinge aufmerksam machen. Noch befindet sich das Projekt in der Entwicklungsphase. Allzu viel Tiefgang soll der Streifen allerdings nicht haben. Der Grund: Er soll die breite Masse erreichen.

Schauspieler und Regisseur Til Schweiger  (51) will einen Film über das Schicksal von geflüchteten Menschen drehen. «Wir sind dabei, einen Film um das Thema Flüchtlinge zu entwickeln», sagte Schweiger dem Magazin «Zeozwei» (Dezemberausgabe). Das Projekt solle ein Unterhaltungsfilm werden, kein didaktischer Film. «Weil der nur Leute erreicht, die du nicht mehr überzeugen musst», so Schweiger.

Vorbild sei sein Publikumserfolg «Honig im Kopf» mit Dieter Hallervorden als Demenzkrankem. «Der Film nimmt den Zuschauer ein bisschen an die Hand und eröffnet ihm Dinge über diese Krankheit. Ähnlich müsste ein Flüchtlingsfilm sein». Mehr könne er noch nicht sagen – «da ich nicht weiß, ob das wirklich so gut wird, wie wir uns das vorstellen», sagte Schweiger.

Der Schauspieler hatte sich im Juli auf Facebook unmissverständlich mit den Flüchtlingen solidarisiert und zu Sachspenden aufgerufen. Doch er begegnete einem Sturm der Empörung und wurde persönlich beleidigt. Was man auf Facebook öfter zu lesen bekam war: „Ich bin kein Nazi, aber…“. Der Schauspieler blieb bei seiner Haltung und feuerte zurück. Er postete: „Oh Mann- ich hab’s befürchtet!! Ihr seid zum Kotzen! Wirklich! Verpisst Euch von meiner Seite, empathieloses Pack! Mir wird schlecht!!!“  Anschließend postete er Zitate von Albert Einstein und Albert Schweitzer.

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