Nach Islam-Botschaft: Erdoğan bedankt sich bei Mark Zuckerberg

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat sich in einer Facebook-Mitteilung beim Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bedankt. Dieser hatte zuvor gesagt, dass er sich angesichts der anti-islamischen Stimmung mit den Muslimen solidarisiere. Dies sei seine Aufgabe als Jude, so Zuckerberg.

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan hat sich für die Solidaritäts-Botschaft des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg an die Muslime ebenfalls per Facebook bedankt.

(Screenshot Facebook)

(Screenshot Facebook)

Erdogan wörtlich:

„Wie ich bereits im Rahmen verschiedener Plattformen erwähnt habe: Der Islam ist eine Religion des Friedens. Mörderische Netzwerke, die den Islam für ihre Ziele missbrauchen, ermorden tagtäglich unschuldige Menschen und insbesondere Muslime. Diese zwielichtigen Strukturen, die sich Daesh, Boko Haram, Al Kaida oder Al Shabaab nennen, sind ,Bauern‘, die den Verschwörungen gegen die islamische Welt dienen. Ein Terrorist kein kann Muslim sein. Ein Muslim kann kein Terrorist sein.

Ich möchte zum Ausdruck bringen, dass ich Mark Zuckerbergs Botschaft, wonach ein klarer Unterschied zwischen Islam und Terrorismus gemacht werden muss, sehr schätze. Denn in diesen Tagen werden diese beiden Begriffe oftmals in einem Atemzug genannt.“

Mark Zuckerberg hatte zuvor per Facebook mitgeteilt, dass er sich angesichts der anti-muslimischen Stimmung mit den Muslimen solidarisiere. „Als Jude, haben mir meine Eltern beigebracht, gegen jegliche Anfeindungen gegen Gemeinschaften die Stimme zu erheben. Nach den Anschlägen von Paris und dem Hass dieser Woche, kann ich mir vorstellen, welche Angst Muslime haben. Sie befürchten, dass sie für die Taten von anderen Menschen verfolgt werden.“

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