Türkei droht bei EM 2016 Hammer-Gruppe

Für die Türkei heißt es am Samstagabend Luft anhalten: Ab 18 Uhr beginnt in Paris die Gruppenauslosung für die UEFA EURO 2016. Die Türken befinden sich im vierten Lostopf, werden daher auf starke Gegner treffen.

Die 24 Mannschaften werden in sechs Gruppen zu je vier Teams eingeteilt. (Foto: Nicola since 1972/flickr)

Die 24 Mannschaften werden in sechs Gruppen zu je vier Teams eingeteilt. (Foto: Nicola since 1972/flickr)

Am Samstagabend beginnt um 18 Uhr im Pariser Kongress-Zentrum die Gruppenauslosung für die UEFA EURO 2016. Die türkische Delegation wird von Verbandspräsident Yildirim Demirören angeführt, ihn begleiten werden die Vorstandsmitglieder Servet Yardimci, Ali Dürüst, Mustafa Caglar, Alaattin Aykac sowie TFF-Generalsekretär Kadir Kardas und Nationaltrainer Fatih Terim.

Fatih Terim selbstbewusst: „Gruppengegner sind egal!“

Die 24 Mannschaften werden in sechs Gruppen zu je vier Teams eingeteilt, Türkei ist aufgrund des UEFA-Koeffizienten (27,033) noch knapp im vierten Lostopf gelandet. Damit werden die Türken in der Vorrunde nicht auf Irland, Island, Wales, Albanien und Nordirland treffen, die sich ebenfalls im vierten Lostopf befinden. Sicher ist: Wegen der ungünstigen Positionierung wird das Terim-Team eine harte Gruppe erwischen, mit Pech sogar eine absolute Hammer-Gruppe mit Deutschland, Italien und Polen. Die wohl auf dem Papier leichteste mögliche Konstellation wäre eine Staffel mit Portugal, Ukraine und die Slowakei. „Es ist nicht wichtig, auf wen wir treffen. Wir gehören zu den stärksten Mannschaften in Europa und haben ein erfolgreiches Jahr 2015 absolviert. Die Türkei ist wieder zurück, die Gegner sprechen wieder mit Respekt über uns“, so Nationaltrainer Terim selbstbewusst vor der Abreise nach Frankreich.

Die Lostöpfe im Überblick

Topf 1: Deutschland, Spanien (Titelverteidiger), England, Portugal, Belgien, Frankreich (Gastgeber)

Topf 2: Italien, Russland, Schweiz, Österreich, Kroatien, Ukraine

Topf 3: Tschechien, Schweden, Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn

Topf 4: Türkei, Irland, Island, Wales, Albanien, Nordirland

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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