Nato zu Syrien-Einsatz: «Was die Deutschen tun, ist richtig»

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die Verlegung deutscher «Tornado»-Aufklärungsjets in die Türkei begrüßt. Er habe vollstens Vertrauen in die Kommandeure und ihre Aussage, dass die Flugzeuge auch dann nützlich seien, wenn sie keine Bomben abwerfen.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hier mit US-Soldaten in der Türkei. (Foto: Flickr/ NATO Secretary General by U.S. Army Europe Images CC BY 2.0)

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hier mit US-Soldaten in der Türkei. (Foto: Flickr/ NATO Secretary General by U.S. Army Europe Images CC BY 2.0)

«Was die Deutschen tun, ist richtig», sagte Stoltenberg in einem Interview des WDR/NDR-Hörfunk-Studios Brüssel. Gleichzeitig betonte er, dass es auch aus seiner Sicht nicht ausreiche, die Terrormiliz Islamischer Staat allein militärisch zu bekämpfen. Man benötige dafür auch diplomatische, politische und wirtschaftliche Mittel.

Zur Diskussion über den Sinn und Zweck der Entsendung der Bundeswehr-Jets sagte Stoltenberg: «Da verlasse ich mich auf unsere Kommandeure. Und die sagen uns, dass die Flugzeuge auch nützlich sind, wenn sie keine Bomben abwerfen – sondern Informationen liefern.»

Die ersten Bundeswehr-Tornados hatten sich am Donnerstag auf den Weg zum geplanten Antiterror-Einsatz gemacht. Von Jagel in Schleswig-Holstein aus starteten sie nach Incirlik in die Türkei, von wo aus sie in Syrien operieren sollen. Zudem wurde unter anderem ein Tankflugzeug nach Incirlik verlegt.

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