Jauch und der Zauberwürfel: Das Netz diskutiert über die richtige Antwort

Leon Windscheid hat mehr als 20 Minuten gerechnet. Dann präsentierte er die Lösung auf Günther Jauchs Frage. Ein Zauberwürfel hat demnach 26 Steine. Oder nicht? Im Netz wird dieses Ergebnis angezweifelt.

Aus insgesamt wie vielen Steinchen besteht der klassische von Ernö Rubik erfundene Zauberwürfel? (Foto: Flickr/ Rubik Splash by AgapeSchalom CC BY 2.0)

Aus insgesamt wie vielen Steinchen besteht der klassische von Ernö Rubik erfundene Zauberwürfel? (Foto: Flickr/ Rubik Splash by AgapeSchalom CC BY 2.0)

Erst soll die Frage der „Wer wird Millionär“-Redaktion zu einfach gewesen sein. Jetzt ist sie für einige sogar falsch. Der neue Quiz-König Leon Windscheid (27) beschäftigt die Gemüter nachhaltig.

Der Psychologie-Doktorand aus Münster hatte sich für die Beantwortung der Frage viel Zeit gelassen. Immerhin galt es auszurechen: „Aus insgesamt wie vielen Steinchen besteht der klassische von Ernö Rubik erfundene Zauberwürfel? A: 22; B: 24; C: 26; D: 28.“ 26 lautete seine Antwort. Der Lohn für die kniffelige Kopfarbeit: Eine Million Euro.

Böse Zungen behaupten jedoch, dass der fragliche Würfel eben nicht aus 26 Steinen bestehe, so die Huffington Post. Haben die Skeptiker Recht? Focus Online wollte es genau wissen und hat deshalb den Test gemacht. Die Redaktion zerlegte den Würfel in mühevoller Kleinarbeit und stellte fest: „Der Würfel besteht aus einem Achsenkreuz, zwölf Kantensteinen und acht Ecksteinen. Macht insgesamt 20 Steine.“ Lag Windscheid also daneben? Mitnichten. Denn die Redaktion erklärt: „An dem Achsenkreuz befinden sich noch weitere sechs Steine. Insgesamt sind es also 26. Die sehen zwar nicht alle gleich aus, aber wirklich falsch ist Leon Windscheids Antwort nicht. “

Fehler sehen die Journalisten allerdings bei der Fragestellung der „Wer wird Millionär“-Redaktion.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.