„Offener Himmel“: Russen-Flugzeug darf türkischen Luftraum vier Tage nutzen

Russland darf vier Tage lang Beobachtungsflüge im türkischen Luftraum durchführen. Dabei dürfen die Russen Foto- Radar- und Infrarotaufnahmen von der Türkei machen. Die Flüge finden im Rahmen des „Vertrags über den Offenen Himmel“ statt.

Der russische Präsident Wladimir Putin. (Screenshot)

Der russische Präsident Wladimir Putin. (Screenshot)

Ein russisches Flugzeug des Typs Typ An-30B hat am Dienstag damit begonnen, bis zum 18. Dezember Beobachtungsflüge im türkischen Luftraum durchzuführen. Die türkische Luftwaffe hat den Beginn der Flüge am Dienstagnachmittag verkündet, berichtet Haberturk. Das Flugzeug soll eine Strecke von 1.500 Kilometer zurücklegen. Die Flüge finden im Rahmen des „Vertrags über den Offenen Himmel“ statt, berichtet Sputnik News.

Der Vertrag trat am 1. Januar 2002 als rechtlich bindendes Dokument in Kraft. Das Anwendungsgebiet des Vertrags umfasst die Hoheitsgebiete der 34 Vertragsstaaten und erstreckt sich von Vancouver bis Wladiwostok, berichtet das Auswärtige Amt. Die Anzahl der jährlichen Beobachtungsflüge kann unter den Vertragsstaaten frei vereinbart werden. Die Flüge müssen ungehindert verlaufen. Es kommen „Sensoren für Foto-, Radar- und seit 2006 auch Infrarotaufnahmen zur Beobachtung der Hoheitsgebiete der Vertragsstaaten aus der Luft zum Einsatz“, so das Auswärtige Amt.

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