Flüchtlingssendung «Marhaba»: Format schafft Sprung vom Internet ins TV

Wege des großen Interesses an der Flüchtlingssendung «Marhaba» wird diese künftig im Fernsehen zu sehen sein. Startschuss ist bereits am 17. Dezember. Via Facebook und Twitter wird parallel auf Deutsch und Arabisch diskutiert.

Moderator Constantin Schreiber. (Screenshot YouTube)

Moderator Constantin Schreiber. (Screenshot YouTube)

Als Angebot an die Flüchtlinge hat der Sender n-tv die Sendung «Marhaba» eigentlich für das Internet entwickelt. Jetzt schafft «Marhaba» den Sprung ins Fernsehen. In einer 40 Minuten langen Sonderausgabe des Webvideos widmet sich Moderator Constantin Schreiber am Donnerstag um 17.10 Uhr auf Deutsch und Arabisch Themen rund um die Flüchtlingspolitik. Schauplatz der Talksendung auf n-tv ist Berlins größtes muslimisches Bethaus, die Sehitlik-Moschee.

Zu Gast ist unter anderem die 16-jährige Syrerin Marah, die vor dem Krieg in ihrer Heimat geflohen ist und seit einem knappen Jahr in Deutschland lebt. Zudem erzählt MTV-Moderatorin Wana Limar ihre Geschichte. Sie kam als kleines Kind nach Hamburg, nachdem ihre Familie aus Afghanistan geflohen war. Die Politiker Hans-Christian Ströbele (Grüne) sowie Patrick Sensburg (CDU) stellen sich Fragen.

Das Besondere: Zeitgleich zur Ausstrahlung wird Constantin Schreiber via Facebook und Twitter auf Deutsch und Arabisch mit den Zuschauern und allen Interessierten diskutieren. «Schon die hohen Abrufzahlen und die Resonanz auf unsere Sendung zu Beginn der Flüchtlingskrise haben gezeigt, welches Interesse auf beiden Seiten besteht», sagte Schreiber. «Nach den Terroranschlägen von Paris ist es jetzt noch wichtiger, konstruktive Beiträge für eine friedliche gemeinsame Zukunft anzubieten.» Die Webvideos waren im September angelaufen. Sie erklären Zuwanderern Alltag und Weltbild der Durchschnittsdeutschen.

«Marhaba» läuft am Donnerstag um 17.10 Uhr auf n-tv. Die Sendung wird am selben Abend um 23.10 Uhr wiederholt.

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