Verhaftung: Russische Kämpfer in der Türkei

Die türkische Polizei ist bei einer Razzia auf seltsame Verdächtige gestoßen.

In der türkischen Stadt Diyarbakir toben schwere Kämpfe zwischen den Sicherheitskräften und der PKK. (Screenshot)

In der türkischen Stadt Diyarbakir toben schwere Kämpfe zwischen den Sicherheitskräften und der PKK. (Screenshot)

In der südöstlichen Stadt Diyarbakir hat die türkische Polizei zwei russische Staatsbürger inhaftiert, berichtet die Zeitung Hürriyet. Zuvor war es zu massiven Zusammenstößen zwischen PKK-Anhängern und den örtlichen Sicherheitskräften gekommen. Die türkische Armee geht im Südosten des Landes gegen die PKK vor. Seit Mittwoch seien bei Einsätzen in der Provinz Sirnak nahe der Grenze zum Irak und zu Syrien 62 PKK-Kämpfer getötet worden, teilten die Streitkräfte am Freitag mit. Zu den Operationen kommt es in den Unruhedistrikten Cizre und Silopi, in denen seit Tagen eine Ausgangssperre in Kraft ist. Die PKK-nahe Agentur Firat berichtete, auch fünf Zivilisten – darunter zwei Kinder – seien bei den Gefechten ums Leben gekommen. Die Nachrichtenagentur DHA meldete, in Cizre sei außerdem ein Soldat bei den Kämpfen getötet worden.

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