Ecuador beschwert sich über Erdogans brutale Sicherheitsleute

Sicherheitsleute des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan haben in Ecuador hart gegen türkeikritische Demonstranten durchgegriffen. Die vor allem aus Frauen bestehende Gruppe soll attackiert und teils auch verprügelt worden sein.

Sicherheitsleute gehen gegen Demonstranten vor. (Screenshot YouTube)

Sicherheitsleute gehen gegen Demonstranten vor. (Screenshot YouTube)

Nach dem Besuch des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan in Ecuador hat sich die Regierung des mittelamerikanischen Landes über dessen brutale Sicherheitsleute beschwert. Vize-Außenminister Fernando Yépez bestellte am Freitag (Ortszeit) den türkischen Botschafter zu sich.

Er habe «sein tiefes Unbehagen und seinen Protest ausgedrückt» und eine Erklärung für den Vorfall vom Donnerstag verlangt, teilte die Regierung in Quito mit. Eine kleine Gruppe von Demonstranten, hauptsächlich Frauen, hatte außerhalb eines Gebäudes demonstriert, in dem Erdogan einen Vortrag hielt.

Die Sicherheitsleute des türkischen Präsidenten attackierten Berichten zufolge die Demonstranten und verprügelten einige von ihnen. Gleichzeitig entschuldigte sich Yépez aber auch für beleidigende Ausrufe der Demonstranten.

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