Galatasaray-Boss Dursun Özbek haut auf den Tisch

In der Liga läuft es mau, und nach dem plötzlichen Verkauf von Burak Yilmaz ist die Stimmung bei Galatasaray angespannt. Jetzt meldet sich Galatasaray-Präsident Dursun Özbek - und haut auf den Tisch.

In der Spor Toto Süper Lig ist für Galatasaray wohl spätestens nach dem 0:0 gegen Torku Konyaspor die Chance auf die Meisterschaft gen null gesunken, vor dem Hinspiel im Pokal-Viertelfinale bei Akhisar Belediyespor ist die Stimmung beim Meister angespannt. Nicht nur der plötzliche Verkauf von Torjäger Burak Yilmaz nach China sorgte bei den eigenen Anhängern für große Verstimmung. Auch Gerüchte über millionenschwere Angebote für Spielmacher Wesley Sneijder und den erst im Sommer gekommene Lukas Podolski sorgen für Alarmstimmung rund um der Türk-Telekom-Arena. Verlassen jetzt auch der Niederländer und der Deutsche das „Löwen“-Schiff?

Klub-Boss stellt klar: „Burak Yilmaz wollte gehen!“

Jetzt hat sich Klub-Boss Dursun Özbek zu Wort gemeldet – und wie! Özbek stellte klar, dass dem Verein beim Yilmaz-Verkauf die Hände gebunden waren: „Burak Yilmaz war ein sehr wichtiger Spieler Galatasarays. Es war allein seine Entscheidung, den Klub zu verlassen.“ Immerhin sechs Millionen Euro (zwei Millionen Euro fließen an Yilmaz` Ex-Klub Trabzonspor) hat Galatasaray eingenommen, außerdem spart der Klub ein Millionengehalt. Groll hegt Özbek keinen: „Wir danken ihm für all seine Verdienste. Ich hoffe, dass er weiterhin eine erfolgreiche Karriere vor sich hat.“

Keine Angebote für Sneijder und Podolski

Dass Sneijder und Podolski in einer Nacht-und-Nebel-Aktion Galatasaray verlassen, hält der 67-Jährige für unwahrscheinlich: „Auf dem Tisch fehlen die Angebote, doch wenn ernsthafte Offerten für Wesley Sneijder und Lukas Podolski eingehen, werden wir uns damit auseinandersetzen müssen. So, wie wir Spieler von anderen Klubs verpflichten wollen, ist es normal, wenn andere Vereine unsere Leistungsträger unter Vertrag nehmen. Doch selbst wenn: Galatasaray kann nichts umwerfen!“

Kein Konter gegen Aziz Yildirim

Einen Kommentar gegenüber Fenerbahce-Präsident Aziz Yildirim, der am Wochenende Galatasaray „König der Manipulation“ bezeichnete, wollte Özbek nicht abgeben: „Ich wollte niemandem zu nahe treten. Ich werde nur über Galatasaray sprechen. Andere Vereine interessieren mich nicht.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.