66. Berlinale: Neuseeland empfiehlt sich mit „Mahana“

Tag drei der Berlinale entführte das Publikum auf die andere Seite des Globus. Mit „Mahana“ ging es mit Regisseur Lee Tamahori bis nach Neuseeland. Die australisch-neuseeländische Produktion „Mahana“ gibt Einblick in die Gesellschaft der Maori.

Robin Scholes Produzentin , Nancy Brunning und Akuhata Keefe und Temuera Morrison. (Foto: Kamuran Egri)

Robin Scholes Produzentin , Nancy Brunning und Akuhata Keefe und Temuera Morrison. (Foto: Kamuran Egri)

Filminhalt:
Es sind die Sechzigerjahre. Die Maori-Familien der Mahanas und Poatas leben an der Ostküste Neuseelands vom Schafescheren. Bei den alljährlichen Schafschur-Wettbewerben treten die beiden verfeindeten Clans als erbitterte Rivalen gegeneinander an. Der 14-jährige kluge und mutige Simeon (Akuhata Keefe), Spross der Mahana-Sippe und ein couragierter Schüler, lehnt sich gegen seinen herrschsüchtigen und traditionell denkenden Großvater Tamihana (Temuera Morrison) auf – und kommt der Wahrheit hinter der jahrelangen Familienfehde auf die Spur. Schnell geraten die Hierarchien und das feste Gefüge der Gemeinschaft durcheinander. Denn der ebenso stolze wie sture Tamihana ist nicht bereit, nachzugeben und neue Wege zu beschreiten.

Filmkritik:
Eine herrliche Familiengeschichte, die fassziniert und den Zuschauer in die 60er Jahre zurückschickt. Es geht um Macht, Freiheit und Liebe! Ein großartiger Film, der leider außer Konkurrenz auf der Berlinale läuft. Wenn „Mahana“ im Wettbewerb laufen würde, wäre er definitiv mein Favorit!

John Collee Autor,Robin Scholes Produzentin, die Schauspielerin Nancy Brunning, der Junge Darsteller Akuhata Keefe und Temuera Morrison und Regisseur Lee Tamahori. (Foto: Kamuran Egri)o

John Collee Autor,Robin Scholes Produzentin, die Schauspielerin Nancy Brunning, der Junge Darsteller Akuhata Keefe und Temuera Morrison und Regisseur Lee Tamahori. (Foto: Kamuran Egri)o

Auf der Pressekonferenz präsentierte der Regisseur seinen Film. Er kam mit der Schauspielerin Nancy Brunning, dem jungen Schauspieler Akuhata Keefe, Temuera Morrison und den Produzenten Robin Scholes.

Eine Kollegin fragte den Regisseur, warum im Film des Öfteren Cowboy-Sprüche von Western-Helden wie John Wayne oder James Stewart vorkam?
Der Filmemacher Lee Tamahori antwortete: „Als Kind wuchs ich mit Western-Movies auf. Bin immer gerne ins Kino gegangen und habe Western angeschaut. Bin ein großer Fan von Cowboy-Filmen. Die Geschichte ist nicht so ähnlich wie Western, doch einiges spiegelt sich wie im Western. Dieses Leben auf der Ranch mit Schaafen und Pferden“, so Tamahori.

Kamuran Egri

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