Dursun Özbek spricht in Nyon vor UEFA

Die Frage, ob die Gelb-Roten in Zukunft von einer Europapokalteilnahme verbannt werden, wird den Präsidenten jedoch weiterhin beschäftigen.

Die enormen Liquiditätsbelastungen und verschwenderischen Ausgaben aus der Ära von Ünal Aysal machen es Dursun Özbek und seinem Vorstand bezüglich der Financial Fair Play Regulations (FFP) weiterhin zu schaffen. Der amtierende Meister hat sich im Fadenkreuz der UEFA eingefangen und versucht mit allen Mitteln jegliche Strafen aus dem Weg zu räumen, die übereinstimmenden Medienberichten zufolge auch eine Teilnahme an europäischen Wettbewerben in den kommenden Jahren umfassen. Angesichts dessen vereinbarte Özbek gestern ein Treffen mit der UEFA und sprach nach einer zweieinhalbstündigen Versammlung voller Hoffnung vor der Presse aus: „Unsere Maßnahmen und Einsparungspolitik in den letzten Monaten sind entscheidende Gründe dafür, warum wir keine Strafe bekommen müssen. Das haben wir hier nochmal in Ausdruck gebracht.“

„Bislang hat uns die UEFA keine Strafe erteilt“

Die Gerüchte, dass Nyon dem Istanbuler Klub mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Europapokal-Sperre von einem Jahr mit der Option auf eine weitere Saison erteilen wird, verleugnete der Funktionär buchstäblich mit großer Überzeugung. „Solch eine Sanktion kommt vorerst auf keinen Fall in Frage. Das Prüfungskomitee hat dieses Vorgehen nur angeboten, jedoch wurde es unsererseits strikt abgelehnt. In der Versammlung haben wir unsere Absichten klipp und klar dargestellt. Beide Parteien haben sich verstanden. Sobald Unstimmigkeiten mit der UEFA entstehen sollten, werden wir bei dem internationalen Sportsgerichtshof CAS eine Anklage einreichen“, so Özbek. Schlimmstenfalls werde der Club, so erhofft er sich, die Interessen dort durchsetzen und womöglich mit einer durchaus milderen Strafe davonkommen.

Präsentation der jüngsten Aktion „Tek Bilek Tek Yürek (Ein Gelenk, eine Seele)“

Des Weiteren habe Özbek während der Versammlung von der Armbandaktion des amtierenden Meisters erzählt, in welchem die Fans aus den GS Stores Armbänder für zehn türkische Liren (umgerechnet drei Euro) kaufen und somit durch ihre finanzielle Unterstützung den Einheitsgedanken betonen. Die Kampagne habe bislang für 1.5 Millionen Extraeinnahmen gesorgt und auch die UEFA wäre laut Özbek darüber erfreut gewesen: „ Diese Vorgehensweisen von uns untermauern gegenüber der UEFA das Ziel, für finanzielle Stabilität bei Galatasaray zu sorgen und finden bei ihnen auch die nötige Zustimmung. Wir sind bis dato noch ein junger Vorstand und werden mit Sicherheit erfreuliche Ergebnisse bekommen. Die türkischen Medien sollten die Kolportierungen unterlassen, denn noch ist nichts entschieden.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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