Aykut Demir droht Entlassung bei Trabzonspor

Während auf der einen Seite ein Spieler aufgrund seiner Roten Karte als Nationalheld gefeiert wird, droht auf der anderen Seite einem anderen Spieler wegen seiner Roten Karte eine Vertragsauflösung. Die Rede ist vom vermeintlichen Nationalheld Salih Dursun und Bad-Boy Aykut Demir.

Beide mussten das Feld mit einer Roten Karte verlassen. Doch während Salih Dursun landesweit für seine Unsportlichkeit auf Zustimmung zustößt, werden die Unruhen um den umstrittenen Aykut Demir immer größer. Demir musste beim Skandalspiel gegen Galatasaray nach einer Rangelei mit Lukas Podolski die zweite Gelbe Karte hinnehmen und wurde in folge dessen mit der Roten Karten des Feldes verwiesen. Doch neu sind solche Auseinandersetzungen für den gelernten Innenverteidiger nicht. Schließlich ist der 27-Jährige für seine harte Gangart bekannt. Doch damit nicht genug: Demir soll den Unparteiischen Bitnel nach dem Spiel in den Katakomben bedroht haben. Dies zu folge sollen einige Funktionäre innerhalb des Vorstandes eine Vertragsauflösung mit Demir gefordert haben. Zumal sich die außersportlichen Ereignisse um Demir immer wieder in den Vordergrund stellen.

PFDK teilt ordentlich aus

Der Disziplinarausschuss PFDK hat heute bereits die Strafen um das Skandalspiel bekanntgegeben. So bekam Demir wegen seinen Drohungen gegenüber dem Schiedsrichtergespann nur drei Spiele Sperre. Hinzu kommt, dass er aufgrund seiner eigentlichen Gelb-Roten Karte ein Spiel Sperre auf Bewährung bekommt. Auch Salih Dursun wird für seine Unsportlichkeit drei Mal aussetzen müssen. Luis Cavanda hingegen bekam für seinen Rempler gegen Bitnel zwei Spiele Sperre, während Özer Hurmaci lediglich mit einer Geldstrafe davonkommt. Präsident Muharrem Usta wurde für seine Aussagen nach dem Spiel nicht bestraft. Auch wenn die Strafen eher glimpflich ausfielen, werden die Folgen dieses Spiels Trabzonspor noch einige Wochen große Sorgen bereiten. Neben den vielen Verletzten werden jetzt auch noch drei Spieler aufgrund einer Rotsperre einige Wochen fehlen. Der Traum um die Europapokalplätze ist nicht nur deshalb in weite Ferne gerückt.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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