Koray Günter resümiert seine Zeit bei Galatasaray

Der junge Innenverteidiger Koray Günter von Rekordmeister Galatasaray äußerte sich in der vereinseigenen Zeitschrift über seine zwei Jahre bei den Gelb-Roten. In Europa nehme der ehemalige Dortmunder zwei Spieler als Vorbild: Sergio Ramos und Mats Hummels.

Galatasaray schnappte ihn 2014 mit großen Hoffnungen von der Roten Erde der Strobelallee in Dortmund, wo die zweite Mannschaft des BVB seine Heimspiele bestreitet. Im jungen Alter etablierte sich Koray Günter als Kapitän in der Dortmund-Reserve und rief größtenteils auch ansprechende Leistungen ab. Jedoch gelang ihm der Durchbruch bei der A-Mannschaft der Schwarz-Gelben nicht. Deshalb verkaufte Dortmund-Präsident Hans-Joachim Watzke den Jungspund an den Bosporus, unter der Bedingung, dass der aktuelle Tabellenzweite der Bundesliga für die Saison 2016/2017 eine Kaufoption in Erwägung ziehen kann. Beim Rekordmeister feierte Günter in der vergangenen Saison auf erfolgreiche Weise das Triple in der Türkei mit Liga, Meisterschaft und Super-Cup. Da Nationalspieler Semih Kaya mittlerweile seit etlichen Monaten nicht mehr wieder zu seiner alten Form zurückfindet, konnte der gebürtige Höxteraner in den nächsten Wochen mehr Chancen in der Startformation bekommen. In der vereinseigenen Zeitschrift „Galatasaray Dergisi“ fasst Günter seine zwei Jahre beim amtierenden Meister zusammen und hofft auf eine erfolgreiche Zukunft bei den „Löwen“.

„Ich habe den Wechsel zu Galatasaray nie bedauert!“

Trotz der Tatsache, dass Günter sich in den zwei Jahren nie so richtig zum Schlüsselspieler in der Mannschaft entwickeln konnte, sei der Wechsel nach Istanbul seines Erachtens nach eine richtige Entscheidung gewesen: „Auch wenn ich mir bis dato einen Stammplatz nicht erkämpfen konnte, habe ich den Wechsel von Dortmund zu Galatasaray nie bereut. Natürlich möchte jeder Fußballer immer konstant spielen, jedoch bedeutet das nicht alles. Selbst hier im Umfeld sein zu dürfen, erzeugt große Relevanz für einen noch jungen Spieler wie mich und das schätze ich sehr.“

Günter selbstbewusst in die Zukunft

Die Entlassung von Meistertrainer Hamza Hamzaoglu habe Günter nicht gut getan, da er sich mit der Mentalität vom erfolgreichen Coach identifiziert gefühlt habe. In Anbetracht dessen ließ er danach leistungstechnisch etwas nach, weshalb er unter Liga-Oldie Mustafa Denizli manchmal nicht mal im 18-Mann-Aufgebot zu finden war. „Unter Hamza Hamzaoglu schaffte ich es letzte Saison zu 10-15 Einsätzen in der Liga. Deshalb bedanke ich mich nochmal ganz herzlich für sein Vertrauen. In den letzten Wochen bin ich der Meinung, dass ich langsam aber sicher an diese Form vom Vorjahr wieder anknüpfe“, so Günter mit Zuversicht für die nächsten Wochen.

Große Stärke: Spielaufbau

Seine individuelle Stärke sehe Günter beim Spielaufbau: „Auch in Deutschland bewunderten meine Trainer diese Fähigkeit. Solange meine Mitspieler sich auf mich verlassen, werde ich sicherlich immer wieder versuchen davon Gebrauch zu machen. Meine größten Vorbilder auf europäischer Bühne sind Sergio Ramos und Mats Hummels, von welchen ich mich gerne inspirieren lasse.“ Das Interview beendet Günter mit einem Versprechen an die Galatasaray-Fans: „Der Zeitpunkt ist nun gekommen, um euch den wahren Koray zu zeigen!“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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