Terror in der Türkei: Podolski erwägt Abschied von Galatasaray

Lukas Podolski könnte seinen bis 2018 laufenden Vertrag mit Galatasaray Istanbul offenbar vorzeitig auflösen. Der Weltmeister ist nach dem jüngsten Anschlag in Ankara mit 37 Toten sichtlich erschüttert. Man müse gut überlegen, wie es weitergehen soll.

Lukas Podolski im Interview. (Screenshot YouTube)

Lukas Podolski im Interview. (Screenshot YouTube)

Lukas Podolski hat nach dem erneuten Anschlag in der Türkei mit vielen Todesopfern seine Zukunft bei Galatasaray Istanbul infrage gestellt. «Man muss gut überlegen, wie es weitergehen soll, bei dem was hier passiert ist», sagte der Fußball-Nationalspieler der «Bild»-Zeitung (Dienstag).

Podolski hatte am Sonntag mit seinem Team in Ankara gespielt, bevor in der türkischen Hauptstadt eine Autobombe 37 Menschen tötete, so die dpa. Zu den Opfern gehört auch der Vater von Podolskis Teamkollege Umut Bulut. «Der ganze Club steht unter Schockstarre», sagte Podolski.

Im vergangenen Sommer war Podolski nach einem missglückten Engagement bei Inter Mailand in die Türkei gewechselt und hatte bei Galatasaray sportlich wieder überzeugen können.

Im Dezember vergangenen Jahres verkündete das Ehepaar Podolski, dass es weiteren Nachwuchs erwarte. «Wir sind sehr glücklich: Unsere Familie wird größer – freuen uns riesig auf unseren Nachwuchs», teilte der Fußballer auf seiner Facebook-Seite gleich in drei Sprachen mit.  Das Ehepaar hat bereits einen Sohn – Louis ist sieben Jahre alt.

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