Orman nimmt sich Töre zur Brust

Besiktas hat sämtliche 27.000 Dauerkarten für die neue Saison verkauft, droht aber Mario Gomez zu verlieren. Keinen guten Stand bei Fikret Orman hat derzeit Gökhan Töre, der vom Klubboss öffentlich gerügt wird.

Vereinspräsident Fikret Orman. (Screenshot YouTube)

Vereinspräsident Fikret Orman. (Screenshot YouTube)

Die gute Nachricht zuerst: Sämtliche Dauerkarten für die Saison 2016/17 hat Besiktas bereits an den Mann gebracht! Das gab der türkische Tabellenführer auf der offiziellen Vereinshomepage bekannt. Demnach sind alle 22.000 Tickets für die Vodafone-Arena bereits vor dem Ende der aktuellen Spielzeit vergriffen. Neben der fantastischen Fußballkulisse in der neuen Heimstätte dürfen sich die Schwarz-Weißen zudem noch über Einnahmen in Millionenhöhe freuen.

Orman sauer auf Gökhan Töre

Auf Gökhan Töre ist Vereinspräsident Fikret Orman dieser Tage dagegen überhaupt nicht gut zu sprechen. Im Gespräch mit dem türkischen TV-Sender TRT Spor ließ der Klubboss seinem Unmut freien Lauf. „Ich fand es ehrlich gesagt gar nicht gut, dass er sich mit Ertugrul Karanlik fotografieren lassen hat. Schließlich haben wir mit Sarper Cetinkaya bereits einen sehr guten Vereinsarzt. In diesem Verein herrscht eine gewisse Ordnung. Er soll lieber schnell wieder gesund werden und versuchen, der Mannschaft im Titelkampf zu helfen. Der Spieler wird die nötige Strafe erhalten.“

„Töre steht in unserer Schuld!“

Sauer aufgestoßen war Orman das Foto mit Töre und dem ehemaligen Vereinsarzt Karanlik in den sozialen Netzwerken, nachdem Töre in Deutschland erfolgreich am Fuß operiert worden war. Für Orman ein klarer Fall von Respektlosigkeit gegenüber dem eigenen Vereinsarzt. „Wir alle lieben Gökhan, Besiktas hat ihm nach drei Vereinen, bei denen er keine drei Spiele gemacht hat, ein Zuhause gegeben. Er steht also in unserer Schuld. Er sollte uns momentan eigentlich im Titelkampf unterstützten“, so Orman, der zugleich die Wechselgerüchte um den türkischen Nationalspieler klar dementierte.

Verliert Besiktas erneut seinen Torjäger?

Gefragt wurde Orman auch zur Personalie Mario Gomez, der nach Informationen von GazeteFutbol.de erste Anfragen von den europäischen Topklubs aus England und Spanien vorliegen hat. Mit seinem Wechsel in die Türkei hat der deutsche Nationalstürmer, gegen England am Samstag sogar in der Startformation stehen wird, zurück zu alter Stärke gefunden, dementsprechend aber auch Begehrlichkeiten in Fußball-Europa geweckt. Fikret Orman erklärt hierzu: „Gomez hatte vor dem Terror schon Angst, als er neu in die Türkei kam. Leider ist der Terror allgegenwärtig. Wenn er bleiben möchte, bleibt er. Ansonsten geht er eben. Das wäre nicht der Tod. Wir haben Demba Ba verkauft, mit Gomez kam ein besserer. Wenn Gomez geht, wird wieder ein besserer kommen. Doch so viel wie ich weiß, möchte er erstmal bleiben.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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