Fenerbahce: Doping bei Gökhan Gönül

Hat Fenerbahce-Star Gökhan Gönül Doping eingenommen? Das berichten türkische Medien mit Verweis auf einen positiven Doping-Test nach dem Derby gegen Besiktas (2:0). Fenerbahce gab an, das anmeldepflichtige Mittel fristgerecht gemeldet zu haben, auch der türkische Verband (TFF) bestätigt das.

Diese Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Fenerbahce-Leistungsträger und Urgestein Gökhan Gönül soll verbotene Substanzen eingenommen haben! In der Folge spekulieren die türkischen Medien über eine mögliche Sanktionierung des türkischen Nationalspielers, im schlimmsten Fall droht ihm eine vollumfängliche Sperre von zwei Jahren. Knackpunkt sei ein Mittel gewesen, das ihm dabei geholfen hätte, im Derby gegen Besiktas (2:0) auflaufen zu können. In der Trainingswoche zuvor war der 31-Jährige angeschlagen, übliche Schmerzmittel hätten seine Probleme nicht lindern können.

Türkischer Verband bestätigt rechtzeitige Anmeldung

Doch das Schmerzmittel gehört nicht zu den verbotenen Substanzen, sondern sind in einer Liste von Mitteln aufgeführt, die man vor Einnahme beim türkischen Fußballverband (TFF) anmelden muss. In einer Stellungnahme versicherte Fenerbahce, dass dies fristgerecht und problemlos geschehen und alles im legalen Rahmen abgelaufen sei. Auch der Verband selbst äußerte sich, Verbandssprecher Mete Düren bestätigte dabei die rechtzeitige Benachrichtigung Fenerbahces: „Es scheint alles korrekt abgelaufen zu sein. Fenerbahce hat uns vor dem Spiel rechtzeitig Bescheid gegeben, das Mittel also regelkonform zur Behandlung des Spielers angewandt. Spekulationen über eine mögliche Doping-Sperre sind realitätsfern.“

Gökhan Gönül ist seit 2007 bei den „Kanarienvögeln“, ist seit Jahren auf der Position des rechten Außenverteidigers gesetzt. In der aktuellen Spielzeit bestritt der Nationalspieler (55 Länderspiele, ein Tor) insgesamt 20 Pflichtspiele für Fenerbahce, in denen er einen Treffer und vier Torvorlagen markieren konnte.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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