Trabzonspor will in die Europa League

Drei Siege aus den letzten vier Spielen, dazu die Aussicht auf eine Europapokalteilnahme. Mit viel Glück könnte Trabzonspor im Saisonendspurt der große Wurf gelingen. Gewinnt man das nächste Heimspiel gegen Basaksehir, würde man den Abstand auf Platz 4 auf fünf Punkte verkürzen.

Unattraktiv, aber erfolgreich! So könnte man die Darbietungen Trabzonspors in den vergangenen Wochen beschreiben. Noch vor fünf Wochen auf Tuchfühlung mit den Abstiegsrängen, haben die Bordeaux-Blauen unter Trainer Hami Mandirali spät, aber doch rechtzeitig in die Spur gefunden. Zwar bietet die Mandirali-Elf Woche für Woche nur fußballerische Magerkost, die Ergebnisse jedoch sprechen für Mandirali und sein Team. Als da wären drei Siege aus den letzten vier Ligaspielen und der erste Auswärtssieg nach fast sechs Monaten.

Die Europapokalteilnahme soll es sein!

Und schon haben die Bordeaux-Blauen den Anschluss an die oberen Tabellenränge hergestellt. Nur noch acht Punkte bei ausstehenden sieben Spielen beträgt der Abstand zu Tabellenplatz 4. „Drei dieser sieben Spiele sind auswärts. Wir wollen genauso weitermachen und die maximale Punktzahl aus diesen Spielen herausholen. Wir wissen nicht, was uns am Saisonende erwartet, doch es wäre fantastisch, wenn wir uns für den europäischen Wettbewerb qualifizieren würden“, erklärt Trabzonspor-Pressesprecher Asim Örem zwei Tage nach dem Auswärtssieg in Gaziantep (1:0).

Platz 4 führt nur über Sieg gegen Basaksehir

Um die Hoffnungen aufrechtzuerhalten muss im kommenden Heimspiel ohne Wenn und Aber ein Sieg her. Denn ausgerechnet jetzt geht es für Trabzon gegen den Viertplatzierten Medipol Basaksehir. Den nächsten Dreier vorausgesetzt, würde der Abstand auf die Europapokalplätze nach dem 28. Spieltag sogar auf fünf Punkte schrumpfen. „Wir vertrauen unserem Trainer, wir vertrauen der Mannschaft. Aykut Demir wird gelbgesperrt ausfallen, doch im Vergleich zu den letzten Wochen haben wir kaum verletzte oder gesperrte Spieler. Je öfter die Mannschaft die Möglichkeit hat, gemeinsam zu spielen, desto besser wird sie werden“, ist sich Örem sicher.

Örem dementiert Pressemeldungen

Mit Nebenkriegsschauplätzen möchten sich die Bordeaux-Blauen nicht mehr beschäftigen. So auch nicht mit den Gerüchten, nach denen Erkan Zengin und Musa Nizam ausstehende Gehälter eingeklagt haben sollen. Örem deutlich: „Diese Meldungen haben uns, aber auch die Spieler extrem gestört. Beide haben ein sehr gutes Verhältnis zum Verein. Unsere Anhänger sollten derartigen Berichterstattungen keinen Glauben schenken.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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