TFF bestätigt: Vodafone-Arena darf öffnen

Am Montagabend ist es vollbracht! Nach einer gefühlten Ewigkeit darf Besiktas wieder in der eigenen Spielstätte ran. Rund 300.000 Ticketanfragen soll es für die Partie gegen Bursaspor gegeben haben. Jetzt hat auch der TFF die letzten Genehmigungen erteilt.

Nun ist es offiziell! Der türkische Fußballverband TFF hat Besiktas die finale Genehmigung erteilt, die letzten drei Heimspiele der Saison in der neuen Saison austragen zu dürfen. Den Auftakt hierfür bildet wie erwartet die Partie am 28. Spieltag gegen Bursaspor. Das mit Spannung erwartete Aufeinandertreffen gegen die Grün-Weißen ist seit langem ausverkauft, laut Besiktas-Präsident Fikret Orman habe es alleine für dieses Spiel knapp 300.000 Ticketanfragen gegeben. Nach dem Auftritt von Bursaspor in der Vodafone-Arena gastieren noch Kayserispor (31. Spieltag) und Osmanlispor (33. Spieltag) beim derzeitigen Tabellenführer.

Besiktas mit Pressekonferenz

Pressesprecher Metin Albayrak hat im Laufe des Freitags auch die letzten Baumaßnahmen in der neuen Arena für erfolgreich beendet erklärt. Bei einer eigens einberufenen Pressekonferenz wurden heute zudem die künftigen Sicherheitsmaßnahmen vorgestellt. „Wir haben insgesamt 787 Kameras installiert, die jeweils verschiedene Perspektiven einnehmen können. Das allein hat 20 Millionen TL (ca. 6,2 Millionen Euro) gekostet. Auch eine Gesichtserkennungs-Software ist verfügbar. Im Übrigen bislang einmalig in der Türkei. In Fußball-Europa werden sie das auch nur in einigen wenigen großen Stadien vorfinden“, erklärte Albayrak stolz.

„Zuschauer sollen sich benehmen!“

Darüber hinaus forderte das Vorstandsmitglied die eigene Anhängerschaft auf, sich in der neuen Arena gebührend zu verhalten, zumal man in Zukunft die Möglichkeit habe, die Blöcke und Zuschauertribünen aus eigener Initiative heraus zu sperren. „Nur durch die Zuschauersperren allein hat der Verein schon viel zu oft leiden müssen. Jetzt kehren wir zurück in unser eigenes Stadion. Unsere einzige Bitte an die Fans ist, dass sie die Mannschaft mit aller Kraft unterstützen sollen. Dinge wie Gegenstände auf das Spielfeld schmeißen, Beleidigungen anstimmen oder sich in unerlaubten Bereichen aufhalten möchten wir nicht mehr sehen. Das sind auch die Gründe, warum wir so viel in die Sicherheit des Stadions investiert haben.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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