Trabzon entgeht Europapokalsperre

Glück im Unglück für Trabzonspor beim finalen Urteilsspruch der UEFA. Von einer Transfer- oder Europapokalsperre blieben die Bordeaux-Blauen verschont. Sanktionen und Einschränkungen für die nächsten Jahre gibt es dennoch.

Die UEFA hat nach den langwierigen Verhandlungen mit Trabzonspor bezüglich des Financial Fair Play ein endgültiges Urteil getroffen (GazeteFutbol berichtete zuvor ausführlich). Das bestätigte der Schwarzmeerklub via offizieller Börsenmeldung am Freitagabend. Zusammengefasst bedeutet dies: Trabzonspor entgeht einer Transfer- und Europapokalsperre, muss in den kommenden drei Saison aber massiv Einsparungen vornehmen und zudem eine Geldstrafe zahlen. GazeteFutbol fasst die relevanten Punkte des Urteils zusammen!

1.   Es gibt weder eine Transfersperre, noch eine Sperre für die Teilnahme an den europäischen Wettbewerben.

2.   Trabzonspor hat sämtlichen Vorgaben der UEFA zugestimmt und einen Vertrag über deren Einhaltung abgeschlossen. Diese Vorgaben umfassen die Saisons 2016/17, 2017/18 und 2018/19.

3.   Trabzonspor darf zum Ende der Saison 2016 maximal 20 Millionen Euro an Verlusten einfahren, nach der Saison 2017 sogar nur noch 10 Millionen Euro.

4.   Das Einhalten des Jahresbudgets zum Ende des Geschäftsjahres 2017 ist zwingend erforderlich.

5.   Trabzonspor darf für die Saison 2016/17 im europäischen Wettbewerb die Lizenz von nur 22 Spielern anmelden. Für die Süper Lig gilt diese Einschränkung nicht. Diese Zahl erhöht sich in der Saison 2017/18 auf 23 Spieler. Hält man sämtliche Vorgaben ein, entfällt diese Restriktion für das Jahr 2018/19.

6.   Trabzonspor muss eine Geldstrafe in Höhe von 1 Million Euro entrichten. Hält man sich nicht an die Vorgaben, verdoppelt sich dieser Betrag vorerst.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.de.

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