„Unmöglich zu fasten“: Mesut Özil lässt Ramadan zur EM ausfallen

Die Fußball-Europameisterschaft und der heilige Fastenmonat Ramadan lassen sich für den Nationalspieler Mesut Özil nicht vereinbaren. Der Verzicht sei aufgrund des Wetters sowie des intensiven Termin- und Trainingsplans einfach nicht umzusetzen.

Der deutsche Fußball-Nationalspieler und gläubige Muslim Mesut Özil wird während der EM in Frankreich nicht nach den Fastenregeln im Ramadan leben. „Das Wetter ist im Sommer zu warm.“

Wir haben intensive Trainingseinheiten und Spiele. Da ist es für mich unmöglich zu fasten“, sagte Özil der Tageszeitung Express (Mittwoch). Auf die Frage, wie sich der am 6. Juni beginnende Fastenmonat Ramadan mit einer Europameisterschaft vereinbaren lasse, antwortete der Profi des FC Arsenal: „Gar nicht.“

Die im Koran verankerte Pflicht zum Fasten während des Ramadans gehört zu den Grundpfeilern des Islams, berichtet die dpa. Im neunten Monat des islamischen Mondkalenders sollen Muslime von Tagesanbruch bis Sonnenuntergang unter anderem auf Essen und Trinken verzichten. Profisportler können ihre Fastenzeit aber außerhalb des Ramadan nachholen.

Zuletzt hatte sich Özil vor gut einer Woche in Pilger-Kleidung vor dem islamischen Heiligtum in Mekka ablichten lassen und damit im Internet große Aufmerksamkeit erhalten.

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