Nach EM-Aus: Terim stellt Anzeigen gegen 21 Fans

Der türkische Trainer Terim hat Anzeigen gegen 21 Fans gestellt. Diese hatten ihn und seine Familie, einschließlich seines ungeborenen Enkels, während der EM über die sozialen Medien beleidigt.

Der türkische Trainer Fatih Terim. (Screenshot)

Der türkische Trainer Fatih Terim. (Screenshot)

Der türkische Trainer Fatih Terim hat nach dem Ausscheiden seiner Mannschaft bei der EM 2016 seinen Anwalt damit beauftragt, Anklagen gegen 21 Personen zu erheben. Während der EM-Spiele hat eine Reihe von Fußball-Fans ihn seine schwangere Tochter und ihr ungeborenes Kind und seinen Schwiegersohn in den sozialen Medien beleidigt und Hasskommentare verbreitet.

„Kritik ist das Recht eines jeden Bürgers. Doch Beleidigungen werden nicht von diesem Recht umfasst. Beleidigungen und Hasskommentare sind unmoralisch. Die Schäden, die dadurch entstehen, sind irreparabel. Denn auch der Gesundheitszustand meines Mandanten wurde aufgrund der Attacken negativ beeinflusst“, zitiert Haberturk Terim Anwalt Rezan Epözdemir. Zuvor hatte der türkische Trainer wegen der verbalen Attacken einen Nervenzusammenbruch erlitten.

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