Syrien: Söldner und Islamisten bei Aleppo eingekesselt

Die Terror-Miliz ISIS hat am Samstag in Syrien einen russischen Kampfhelikopter abgeschossen. Zwei russische Piloten kamen dabei ums Leben. Zeitgleich haben die Russen und Syrer die Nachschubroute der Islamisten-Söldner in Aleppo gekappt. Die Söldner sind eingeschlossen.

Die Lage in Aleppo. (Karte: Almasdar News)

Die Lage in Aleppo. (Karte: Almasdar News)

In Palmyra wurde am Samstag ein russischer Helikopter des Typs Mi-25 abgeschossen, berichtet die BBC. Dabei kamen zwei russische Piloten ums Leben. Die syrische Regierung meldet, dass die Piloten an einer Anti-ISIS-Operation teilnahmen. Die russische Nachrichtenagentur Tass bestätigt den Vorfall. Die Urheber des Abschusses sollen ISIS-Kämpfer gewesen sein, berichten die New York Times und der russische Staatssender Russia Today.

Die syrische Armee (SAA) hatte am Samstag die Castillo-Autobahn von Aleppo, die den islamistischen Söldnern, die sich in der Provinz Aleppo in Gefechten mit der SAA befinden, weitgehend zurückerobert. Seit drei Tagen wurden zu diesem Zweck Tausende von syrischen Soldaten eingesetzt, berichtet die türkische Online-Zeitung T24.

Die Autobahn dient den Söldnern als einzige Versorgungsroute. Alle Eingänge in die Großstadt Aleppo soll die SAA versperrt haben, was den Syrern die Möglichkeit geben wird, die internationalen Söldner aufzureiben.

Besonders wichtig bei der Rückeroberung der Autobahn waren die Luftschläge der russischen Luftwaffe, die seit fast einer Woche Stellungen der Söldner entlang der Autobahn bombardiert hatte, berichtet Al-Masdar News.

Seit drei Tagen wurden zu diesem Zweck Tausende von syrischen Soldaten eingesetzt, berichtet die türkische Online-Zeitung T24.

Die Autobahn dient den Söldnern als einzige Versorgungsroute. Alle Eingänge in die Großstadt Aleppo soll die SAA versperrt haben, was den Syrern die Möglichkeit geben könnte, die internationalen Söldner-Truppen zu zerschlagen.

Besonders wichtig bei der Rückeroberung der Autobahn waren die Luftschläge der russischen Luftwaffe, die seit fast einer Woche Stellungen der Söldner entlang der Autobahn bombardiert hatte, berichtet Al-Masdar News.

Problematisch ist hingegen, dass sich in den östlichen Stadtteilen Aleppos unter der Kontrolle der Söldner noch Zivilisten befinden. Zivilisten wurden in der Vergangenheit von den internationalen Islamisten-Söldnern immer wieder als menschliche Schutzschilde genutzt.

Al Jazeera berichtete im vergangenen Jahr: „Syrische Rebellengruppen haben Menschen in Käfige gesperrt und sie in die Nähe von Damaskus gefahren, um sie als menschliche Schutzschilde gegen schwere Luftangriffe durch die Regierung einzusetzen.“

Die Söldner nutzen diese Methode, um anschließend den Regierungstruppen und der russischen Luftwaffe die gezielte Tötung von Zivilisten zu unterstellen.

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